45 Jahre lang
leitete er die Klinik Bellevue, wodurch er international bekannt wurde. Er gilt als der Begründer der Daseinsanalyse, einer Verbindung von Psychoanalyse und Existenzphilosophie.
In seinem Werk spiegeln sich die großen Umbrüche in der Konzeption des Psychischen im 20. Jahrhundert wider.
| 1922 |
Einführung in die Probleme der allgemeinen Psychologie, Berlin |
| 1928 |
Wandlungen in der Auffassung und Deutung des Traumes, Berlin |
| 1933 |
Über Ideenflucht, Zürich |
| 1936 |
Freuds Auffassung des Menschen im Lichte der Anthropologie. Erweiterter Festvortrag gehalten zur Feier des 80. Geburtstags von Sigmund Freud im Akad. Verein für medizin. Psychologie, Wien |
| 1942 |
Grundformen und Erkenntnis menschlichen Daseins, Zürich |
| 1946 |
Über Sprache und Denken, Basel |
| 1947 |
Ausgewählte Aufsätze und Vorträge, Bd. 1: Zur phänomenologischen Anthropologie, Bern |
| 1949 |
Die Bedeutung der Daseinsanalytik Martin Heideggers für das Selbstverständnis der Psychiatrie |
| 1955 |
Ausgewählte Vorträge und Aufsätze, Bd. II: Zur Problematik der psychiatrischen Forschung und zum Problem der Psychiatrie, Bern |
| 1956 |
Erinnerungen an Sigmund Freud, Bern |
| 1956 |
Drei Formen missglückten Daseins. Verstiegenheit, Verschrobenheit, Manieriertheit, Tübingen |
| 1957 |
Schizophrenie, Pfullingen: Neske |
| 1957 |
Der Mensch in der Psychiatrie, Pfullingen: Neske |
| 1960 |
Melancholie und Manie. Phänomenologische Studien, Pfullingen: Neske |
| 1965 |
Wahn. Beiträge zu seiner phänomenologischen und daseinsanalytischen Erforschung, Pfullingen: Neske |
| 1992 |
Traum und Existenz (mit einer Einleitung von Michel Foucault), Bern/ Berlin: Gachnang & Springer (1. Auflage: 1930) |