Vierzehn grundlegende Essays zum Wesen des Photographischen
Der Film hat die Photographie ebensowenig verdrängt, wie diese die Malerei je ersetzen wird. Und doch hat das Einfallen der Photographie und des Films in das Feld der künstlerischen Tätigkeiten einen Bruch in der Ordnung der Diskurse bewirkt.
Im Widerspruch zu einer vornehmlich historischen Sichtweise entfaltet Hubert Damisch eine Theorie dynamischer Wechselwirkungen medialer Praktiken und Techniken, von denen man nicht länger behaupten kann, sie lägen je auf gleicher Ebene.
»Daher sollte man sich zumindest vorerst weigern, an der kollektiven Schreibung einer Geschichte der Photographie mitzuwirken, die dem Vorbild der Kunstgeschichte folgt. Nicht weil die Photographie keine Geschichte hätte, sondern weil es uns zukommt, in ihrem Licht zunächst einmal zu entwirren, was ›Geschichte‹ heißen soll.«
Inhalt
Prolog. Fünf Anmerkungen zu einer Phänomenologie des photographischen Bildes
Das Unverhandelbare
Agitphot. Zum 50. Jahrestag der »Kleinen Geschichte der Photographie« von Walter Benjamin
Von der Photographie ausgehend
Das Reliefhafte und sein Zauber
Deadline
Konzert. Porträt des Künstlers in Michael Snow
Fixe Dynamik
Ortsaufnahme
Gekreuzte Fäden
Auf die Gefahr des Sehens hin. Kino und Malerei
Die Leinwand durchlöchern
In aller Hast. Arbeitshypothese
Das Rhythmus-Bild
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Bildtheorie,
Film,
Photographie
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