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Stefano Brilli: Zwischen Trash und Transzendenz
Zwischen Trash und Transzendenz
(S. 21 – 36)

Stefano Brilli

Zwischen Trash und Transzendenz
Zur kollektiven Produktion von lächerlichen Stars auf You Tube

PDF, 16 Seiten

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Stefano Brilli

wurde an der University of Urbino 2016 in Communication Studies mit einer Arbeit zur Beziehung von Ruhm und Spott in der gegenwärtigen Digitalkultur promoviert. Forschungsschwerpunkte: Kultmedien, Theorien des sozialen Imaginären, digitale Visuelle Kultur und zeitgenössische Zuschauerschaft im Theater.
Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 16

Famous for being famous – die Einsicht in die vermeintlich selbstreferentielle Dimension von Berühmtheit ist im Alltagswissen angekommen. Werden damit bestimmte Erscheinungsweisen von Berühmtheit als ›unverdient‹ und damit ›unecht‹ abgewertet, unterstreicht der Slogan doch auch, dass an der Hervorbringung des Celebrity-­Status Medien konstitutiv beteiligt sind. Ohne Celebrity ­Cultures auf einen bloßen ­Medieneffekt reduzieren zu wollen, fragt der Schwerpunkt nach den konkreten medialen Bedingungen von ­Öffentlichkeitswirksamkeit – sowie nicht zuletzt nach den Auswirkungen auf den Begriff der Öffentlichkeit selbst (Stichwort Micro-Celebrity). Wie also lassen sich die medialen Verfahren der Celebrity-Konstruktion – mit Blick auf elektronische und digitalbasierte Medienkulturen – analysieren?

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