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Diskurs

Zoran Terzić

Idiocracy

„Es gibt zu viele Idioten auf dieser Welt“, schrieb einmal Frantz Fanon und fügte sofort hinzu, dass er einen Beweis schuldig sei. Denn die Kriterien dafür, warum man jemanden für einen Idioten hält, variieren stark. Aus der Ferne sehen alle Idioten gleich aus. Nähert man sich, entdeckt man Überraschendes: sich selbst. Der Idiot, ob als ‚hirnloser‘ Naivling, Anti-Held, „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ oder als kultischer Untergänger eines konsumgetränkten Alltags, interpretiert die Welt nicht erst, bevor er sie verändert....
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Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

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Aktuelle Texte

Dieter Mersch

Digital Disrupture

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf dem Prüfstand, werden transformiert und von einer Entwicklung überholt, deren weitere Dynamik kaum absehbar ist. Die mit der Digitalisierung verbundene technologische Wende, so die allgemeine Analyse, werde alle Lebensverhältnisse dermaßen verändern und von Grund auf durchschütteln, dass mit Marshall McLuhan und dessen zusammen mit Quentin Fiore verfassten Buch, dessen Titel ironischerweise nicht lautet: The Medium is the Message, sondern The Medium is the Massage, von einer gründlichen ›Massage‹ des gegenwärtigen...

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Blut!

Ines Kleesattel

Blut!

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Zu einer Poetik des Seriellen
Zu einer Poetik des Seriellen

Elisabeth Bronfen (Hg.), Christiane Frey (Hg.), ...

Noch einmal anders

In seinem Essay »Circles« schreibt Ralph Waldo Emerson: »Our life is an apprenticeship to the truth, that around every circle another can be drawn; that there is no end in nature, but every end is a beginning; that there is always another dawn risen on mid-noon, and under every deep a lower deep opens.« Ein Ende als den neuen Anfang eines weiteren Zirkels zu verstehen, selbst mitten am Tag einen Morgen zu erahnen, folgt einer für die in diesem Band...
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