Nutzerkonto

Wissenschaft

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Kann es eine Gesellschaft ohne Feier geben oder Die kritische Frage des Theaters

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.? Versinkt es im Chaos? Als »Zeremonie aller Zeremonien« oder als »Feier aller Feiern« bestimmt Alain Badiou das Theater in einer kurzen philosophischen Abhandlung, die den Titel Rhapsodie für das Theater trägt und die 1990 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Denn das Theater macht den Staat sichtbar, zeigt nicht die Revolution. Es handelt von dem Bewußtsein, das in einem bestimmten Stand oder Zustand der Politik erlangt wird, erklärt den Stand der Dinge, ist die...
ABO EN
  • Alain Badiou
  • Ästhetik
  • Gegenwartskunst
  • Öffentlichkeit
  • Anarchie
Aktuelle Texte
Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

OPEN
ACCESS
EN
  • Reenactment
  • Kunsttheorie
  • Humanismus
  • Postmoderne
  • Künstlerische Praxis
  • Realismus

Sergei Eisenstein: The Anthropology of Rhythm

19.09.2017 – 19.01.2018

Nomas Foundation
Viale Somalia 33
01199 Rom
Italien

Sturm auf den Winterpalast
Forensik eines Bildes

24.11.2017 – 08.04.2018

HMKV im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
Deutschland

 

Themen
  • minima oeconomica

    minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Wirtschaft
    • Diskursgeschichte
    • Ökonomisierung
    • Finanzmärkte
    • Ökonomie
    • Finanzkrise
  • Farbe und Bedeutung

    Farbe und Bedeutung

    Who is afraid of Red, Yellow, Blue…?

    • Monochrom
    • Semiotik / Semiologie
    • Farbe
    • Farbenlehre
    • Bildlichkeit
  • Observing the Spectator

    Observing the Spectator

    • Betrachter
    • Blick
    • Spiegel
    • Optische Täuschung
Aktuelle Texte

André Lepecki

Even in the most adverse environments…

With freedom to sensorially redistribute, yet disengaged, the question is how to transform passive agitation (i.e., a movement that by moving keeps everything in place), how to transform aesthetic yet disengaged participation into engaged action. Which means that the choreopolitical question for a passive-yet-participating society becomes the following: how to rescue and activate politically and aesthetically that other central element constitutive of the political (at least as much as dissensus), energeia? That concept coined by Aristotle where notions of actuality, work, ephemerality and dynamics all converge to manifest and produce (choreo-)political energy?29 As work that works, as energy that energizes, and as movement that in moving triggers action, the semantic field defined by energeia is one without which there would be no politics; and indeed, no dancing. Energeia qualifies movement (kinesis) not only as something that moves, but as a motion that acts. It is thanks to it that a...

ABO
  • Körper
  • Engagement
  • Passivität
  • Jacques Rancière
  • Giorgio Agamben
Aktuelle Texte

Kyrylo Tkachenko

Auflösung der Universität im wirtschaftlichen Feld

Es ist vor allem die symbolische Gewalt der Zahlen, durch welche dem wissenschaftlichen Feld eine Nachahmung des privatwirtschaftlichen Wettbewerbs aufgezwungen wird. Ihr Ziel kann diese mit bürokratischen Mitteln betriebene Nachahmung nur in einem zweiten Schritt erreichen und zwar wiederum primär unter der Verwendung von rein bürokratischen Mitteln. Diejenigen, die im Wettbewerb der Zahlen besser abschneiden, werden auch besser entlohnt. Eine »natürliche« Verwandlung von Evalutionsergebnissen (↑ Evaluation) in bares Geld gibt es nicht. Um den Sinn des verlangten Wettbewerbs unmissverständlich klar zu machen, schreibt man dabei dem erfolgreichen Vermarkten einen evaluationsstarken Wert zu. »Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe« – so wird heute die Natur der wissenschaftlichen Zusammenarbeit durch die Machthaber deklariert. Wer mehr »Drittmittel« einzuwerben imstande ist, gilt als besonders leistungs- und wettbewerbsfähig und wird belohnt. Die Macht des Staates, ein neuer Verwaltungsapparat, der unter seiner Ägide um das wissenschaftliche Feld errichtet wurde, sowie der bis...

OPEN
ACCESS
  • Neoliberalismuskritik
  • Bürokratie
  • Universität
  • Ökonomisierung
  • Bildungspolitik

 

Wissen, ca. 1980
Wissen, ca. 1980

Nils Güttler (Hg.), Margarete Pratschke (Hg.), ...

Nach Feierabend 2016

Es stand nicht gut ums Wissen, ca. 1980. Genau genommen ging es schon seit der Frühen Neuzeit kontinuierlich bergab. Das mechanistische Weltbild und dessen Ideale – Quantifizierbarkeit, Messbarkeit, Wiederholbarkeit, usw. –, die seit ­Descartes, Galileo und Newton um sich zu greifen begannen, zeigten nun endgültig ihr hässliches, kaltes Gesicht. Drogenkonsum, das Emporschnellen der Suizid­raten, der Höchststand des »misery index«, das universelle Gefühl der Entfremdung waren deren logischer Endpunkt. Gefühle, Phantasie, Geist, Seele, alles Organische und Irrationale hatten in dieser Welt als großem...
  • Wissen
  • Technik
  • Medien
  • Ökologie
  • 1980er Jahre
Aktuelle Texte
Con Artist Don Draper, the archetypical American hero

Elisabeth Bronfen

Con Artist Don Draper, the archetypical American hero

  • Kulturelles Imaginäres
  • Lüge
  • Gesellschaft
  • Amerika
  • Fernsehen
  • Stanley Cavell
  • USA
  • Werbung
  • Serie
  • 1960er Jahre
  • Glück
Aktuelle Texte

Richard Ingersoll

A door that is opened and closed at the same time

The recourse to irony may seem singularly inappropriate to the field of architecture if by architecture one ascribes Durand’s “the art of the necessary.” Building as structure, material, and social program would seem to be the most direct and irony-free cultural phenomenon: structure and materials have a legal responsibility to function properly; and shelter is a basic human imperative. In this sense there is incontrovertible quiddity in the weight, expense, and purpose of architecture. But if one asks, along with Nikolaus Pevsner, if utilitarian structures such as the bicycle shed qualify as architecture, one is forced to recognize that architecture belongs to a discourse that goes far beyond the phenomenal acts of shelter and construction because it is circumscribed by texts and subject to interpretation. With the recognition of the textuality of architecture, the question of irony, a quintessential result of interpretation, becomes a significant effect of architecture, if not...

ABO
  • Ironie
  • Illusionismus
  • Postmoderne
  • Marcel Duchamp
  • Frank Gehry