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Bruno Bosteels: Art, Politics, History
Art, Politics, History
(S. 57 – 71)

Bruno Bosteels

Art, Politics, History
Notes on Badiou and Rancière

In his article, Bruno Bosteels does not continue Alain Badiou’s thinking in an exegetic commentary, but employs it in such a way that it thinks through the events of our times. The questions which Bosteels poses are: What does it mean to think in the present? And what does it mean to think in the present under the conditions of certain events of the past, whether remote or recent? By going into the philosophical positions of Badiou and Rancière in his remarks, Bosteels demonstrates the transformations in art and politics. The problem which Bosteels’ article is concerned with is the relationship between art or politics and the historicity of their concepts and practices. The encounter between Badiou and Rancière proves for Bosteels to be capable of creating a new configuration of historicity in order not to reduce the historicity of art or politics to a mere historicism.

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Bruno Bosteels

Bruno Bosteels

ist Professor für Romanistik und Komparatistik an der Cornell University. Er hat verschiedene Texte von Alain Badiou übersetzt und schreibt über lateinamerikanische Literatur und Kultur und zeitgenössische europäische Philosophie und politische Theorie.

Weitere Texte von Bruno Bosteels bei DIAPHANES
INAESTHETIK – NR. 0

Inästhetik denkt die Kunst von der Philosophie und die Philosophie von der Kunst her, ohne dabei das eine zum Objekt des anderen zu machen, ohne eines ans andere zu binden oder dem anderen unterzuordnen in der Überzeugung, dass in der Philosophie wie in der Kunst das Unendliche nur jeweils unterschiedliche endliche Formgebungen erfährt. Inästhetik zeichnet »die aus der unabhängigen Existenz bestimmter Kunstwerke hervorgehenden intraphilosophischen Wirkungen« nach, wobei die Philosophie die Immanenzebene bereitstellt. Inästhetik bringt ein Denken in Anschlag, das Kunst und Philosophie gleichermaßen als Wahrheitsproduktion auffasst und, im Sinne Badious, die »Treue« zu diesen Wahrheiten aufrechterhält. Inästhetik versucht die Ebene einer allgemeinen Ontologie zu fixieren, auf der sich das Verhältnis von Philosophie und Kunst aufspannt. Inästhetik erscheint als Zeitschrift im Halbjahresrhythmus und stellt unter wechselnden Thementiteln internationale Positionen neben explizit jüngere Ansätze. Inästhetik will internationale zeitgenössische Konfigurationen sichtbar machen und operiert daher bewusst mehrsprachig.

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