Éric Chevillard

Krebs Nebel
Roman

Aus dem Französischen von Anne Weber

160 Seiten, Broschur

ISBN 978-3-03734-248-0

€ 14,95 / CHF 20,00

Blick ins Buch

Demnächst

»Ein Buch, aus dem man fortgesetzt zitieren wollte.« (Basler Zeitung)

Wer ist Kreb? Ein Maler ohne Pinsel und Farben; ein eingebildeter Dichter; ein empfind­samer Musiker; ein Melancholiker; ein verrückter Weltverbesserer; ein Pfeifenraucher, ein Mensch, ein Gewohnheitstier? Ein Berg? Ein Sternennebel?

In absurden Volten und Variationen wird vorgestellt, wer oder was Kreb war, sein wird oder sein könnte. Doch jede Aussage wird sogleich wieder negiert und immer triumphiert hier die Sprache über die Wirklichkeit. Groteske Komik und überraschender Sprachwitz treten an die Stelle der herkömmlichen Fabel­ und Charakterkonstruktion. Doch durch alle Gewitztheiten hindurch scheint immer die Absurdität der Wirklichkeit, die Unmöglichkeit des Menschseins und der fortwährende, verzweifelt­-komische Versuch, sich selbst zu erkennen.


Ausgezeichnet mit dem Prix Fénéon, kongenial übersetzt von Anne Weber.

Pressestimmen

»Chevillard tritt an, die Macht des Erzählens zu beweisen. Er zeigt, dass er uns ein X für ein U vormachen kann und wir trotzdem Spaß dran haben; Queneaus ›Stilübungen‹ sind nicht weit. Chevillard übt sich in Variation und zelebriert Erzählwitz – eine sehr französische Melange.« Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein genießerisch geschriebenes und sehr schön übersetztes Buch, aus dem man fortgesetzt zitieren wollte.« Sabine Peters, Basler Zeitung

»Der Erzähler konstruiert und dekonstruiert, ein Spiel mit wechselnden Zuständen, Erfahrungen und Eindrücken, mit Sprache, ins Absurde gesteigert.« Simone Roth, ekz

»In Chevillards Texten passiert außerordentliches: Als würde die Tradition französischer Denkbilder und Prosaminiatur von Baudelaire an über Valéry, aber auch Walter Benjamin ... mit dem ab- und untergründigen Humor Franz Kafkas vermählt.« Jan Kuhlbrodt, Fixpoetry

»Es gibt Bücher, die sind wie aus der Luft gegriffen. Sie entwickeln sich ganz aus sich selber. Ihren Behauptungen zu widersprechen, ist unmöglich. Und doch erzählen sie – wie Legenden – eine wahre Geschichte. ›Krebs Nebel‹ von Eric Chevillard gehört zu diesen Büchern.« Samuel Moser, Neue Zürcher Zeitung

»Kreb tötet die Zeit auf kleiner Flamme, als zerbröselte er jede Sekunde zwischen den Fingernägeln und Zähnen, nicht eine kommt davon. Er verschleißt eine Uhr pro Tag.«

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Éric Chevillard

ist Schriftsteller, Kolumnist und experimenteller Blogger. Als Autor von gut dreißig Romanen und Erzählungen wurde er mit dem Prix Fénéon und dem Prix Wepler ausgezeichnet. Sein literarisches Schaffen ist ein einzigartiges Spiel mit der Sprache und dem subversiven Potential der Literatur, mit deutlichem Hang zum Nonsens, zum Absurden und zum schneidenden Humor.

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