Nutzerkonto

Diskurs

Only art has the power of a form. Mathematics is an exercise for monks.
Only art has the power of a form. Mathematics is an exercise for monks.

Alain Badiou

Art and Mathematics

We all know that the relationship between mathematical activity and artistic creation is a very old one. We know that for a start the Pythagoreans tied the science of number not merely to the movements of the stars but to musical modes. We know that Babylonian and Egyptian architecture presupposed elaborate geometrical knowledge, even if the notion of demonstration had still not been won. Further back still, we find formal, or abstract, outlines mixed in with animal representations, in the...
ABO
  • Ästhetik
  • Gegenwartskunst
  • Dichtung
  • Kunstkritik
  • Kunst
Aktuelle Texte
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

ABO EN
  • Öffentlichkeit
  • Theater
  • Ästhetik
  • Gegenwartskunst
  • Schauspiel
  • Zeremonie
  • Theaterwissenschaft
  • Alain Badiou
  • Anarchie
News + Veranstaltungen

32. Literaturtage Lana mit Joseph Vogl

30.08.2017, 20:00 – 02.09.2017

Schallerhof in der Vill
Raffeingasse 2
39011 Lana
Italien

Exhibition: On Series, Scenes and Sequences – FEATURE Yves Netzhammer

16.08.2017 – 03.09.2017

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Yves Netzhammer: Buchvernissage und Artist’s Talk

22.08.2017, 18:30

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

 

Themen
Aktuelle Texte
About ‘how we treat the others’

Artur Żmijewski

About ‘how we treat the others’

ABO DE
  • Politische Ästhetik
  • Propaganda
  • Polen
  • Gegenwartskunst
  • Gabe
  • Nationalsozialismus
  • Migration
  • Lager
  • Ethik
  • documenta
Aktuelle Texte

Marcus Quent

Ohne Halt

Die Allgegenwart der Kritik, ihre Dominanz in Gestalt von Themen, in Gestalt von Verhaltensweisen und Bekenntnissen, ist ein erstes Anzeichen für die Abwesenheit kritischen Denkens.

In akademischen Kreisen dominiert gegenwärtig eine regelrechte Inventarisierung und Archivierung der Kritik, eine fleißige Verwaltung des kritischen Hausrats. Hier begegnet man allerlei Relevanzprüfern und Erbschaftsverwaltern, die das Brauchbare vom Unbrauchbaren trennen und die Familienzugehörigkeiten überwachen. Kritik erstarrt, weil sie in ihren Händen oft nicht mehr ist, als der beliebige Gegenstand eines enzyklopädischen Interesses. Dieses leidenschaftslose Interesse, das von keinem Impuls geleitet, von keinem Affekt getrieben wird, kennt nichts Liebens- oder Hassenswertes. Auf der anderen Seite drängen sich vermeintliche Gegenspieler in den Vordergrund, die meinen, die Kritik als ein rein evaluatives und optimierendes Unternehmen entlarven zu können. Hier sind es nicht Aktualitätsbescheiniger und Treuhandwächter, mit denen man es zu tun bekommt, sondern juvenile Rebellen und halbstarke Aufschneider. Sie verkünden mit antiakademischen Volten, die doch mitten in der...

OPEN
ACCESS
EN
  • Kritik
  • Öffentlichkeit
  • Affekte

 

Photographs tend to suggest infinity
Photographs tend to suggest infinity

Siegfried Kracauer

The Photographic Approach (1951)

The photographic approach – that is, the effort to utilize the inherent abilities of the camera – is responsible for the particular nature of photographs. In the days of Zola and the Impressionists, the properties of photographs were commonly held to be the hallmarks of art in general; but no sooner did painting and literature break away from realism than these properties assumed an exclusive character. Since they depend upon techniques peculiar to the medium, they have remained stable throughout its evolution....
OPEN
ACCESS
  • Geschichte der Fotografie
  • Siegfried Kracauer
  • Film
  • Fotografie
  • Medientheorie
Aktuelle Texte

Michael Ott

Leitbegriffe in Richtung der Kontrollgesellschaft

Im Unterschied zum Begriff der »Bildung« haben skills und Schlüsselqualifikationen eine rhetorisch wie politisch grundsätzlich andere Qualität. Während »Bildung« zwar noch immer ein positiv gewerteter, nur auch ein sehr wolkiger Begriff ist, steht es um Termini wie »Informationskompetenz«, »Zeitmanagement« oder »Schlüsselqualifikation« ganz anders. Ihr gemeinsamer Nenner – auch in linguistischer Hinsicht – ist ihre technisch-praktische Anmutung; sie sind, wie die Sektoren des Wissens oder der Praxis, auf die sie in Komposita bezogen sind (»Medienkompetenz«), bestens segmentierbar, modularisierbar und zertifizierbar. Gemeinsam ist dem Jargon der skills auch der eklatante Funktionalismus; als Bildungsziele sind sie eben nicht an Persönlichkeiten, noch nicht einmal an Wissensbereichen oder an konkreten Tätigkeitsfeldern, sondern allein an hypothetischen Funktionen und Brauchbarkeiten der Subjekte orientiert. Und auffällig ist schließlich eine gewisse »Potentialität«: Die Begriffe leisten eine Entkopplung der vermittelten »Qualifikation« vom selbstbezüglichen, trägen »Bildungswesen« und scheinen »Kompetenzen« folglich nicht an (vergangene, vergängliche) Wissensbestände zu knüpfen, sondern an (künftige, ungeahnte) Herausforderungen.

Das Versprechen,...

OPEN
ACCESS
  • Universität
  • Kompetenzmessung
  • Bologna-Prozess
  • Kontrollgesellschaft
Aktuelle Texte

Tillmann Severin

Universität – »Komm in den totgesagten Park«

Welche Begriffe sind es also, die im Glossar nicht vorkommen, die für eine Befragung der Universität aber entscheidend wären? Es sind traditionelle Begriffe wie Wissen, Bildung, Denken, Lesen (↑ Lektürekurs), Schreiben, ↑ Vorlesung und Universität selbst. Alles Begriffe, deren Infragestellung an die Tradition der europäischen Hochschule anschließen würde, wie es in den Bologna-Papieren zurecht von einer Institution gefordert wird, die konstitutiv für die moderne Gesellschaft ist und ihren kulturellen Fortschritt maßgeblich begleitet hat. Und zudem Begriffe, die Humboldt in seinem vielzitierten Text anführt, der ebenso wie die Bologna-Papiere von der Verwaltung handelt: Über die innere und äußere Organisation der höheren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin. Die Berührung mit der Tradition der Universität wäre gleich zweifach: Zum einen nähme man mit den Begriffen die Tradition selbst auf und zum anderen, was noch wichtiger ist, nähme man mit deren Infragestellung eine der wichtigsten Traditionen einer Institution auf, die zu einem wesentlichen Teil vom Infragestellen ihrer...

OPEN
ACCESS
  • Bürokratie
  • Bildungspolitik
  • Bologna-Prozess
  • Governance
  • Sprache