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Essays on Photography by Siegfried Kracauer
  • Geschichte der Fotografie
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  • Fotografie
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  • Medientheorie
Born too late to see the war, too soon to forget it.
Born too late to see the war, too soon to forget it.

Reiner Schürmann

Origins

"This is a book about the power that a past War holds over a German growing up in the 1950s and 1960s: born too late to see that war and too early to forget it. The narrative shows how painfully public events — the shadows, rather, of events gone by — intrude upon a life and shape it. The English translation appears at a moment when most of the key issues have radically changed. Germany has signed what amounts to a...
  • 1968
  • Homosexualität
  • Emigration
  • Erinnerung
  • Autobiographie
Artur Żmijewski

»… it’s rather that my perception of the world is unbearable for others…«

Film is a space of freedom – you can behave cynically, or even cruelly, and the viewers will think it’s ›just acting‹ anyway, so you have an alibi.
 Reality is a bit like we describe it. Our bodies are also like we describe them. Disease is pathophysiology’s narrative about the body. Old age is the narrative about the body told by the social security system. Bodies happen to be as society wants them. If it’s a nationalised body, for instance, one called up into the army, the narrative will be potentially tragic and lofty at the same time. […]

Compassion is a concept invented for the purpose of the onlookers – it’s their alibi. I look because I sympathise, not because I’m fascinated by physical deformity – such as the sight of a legless man. And yet it’s also a roadshow of forms, a theatre of strange visual combinations, of unexpected...

  • Künstler
  • Gespräch
  • Gegenwartskunst
  • Körper
  • Gewalt

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Neuerscheinungen
Inke Arns (Hg.), Sylvia Sasse (Hg.), ...: Nikolaj Evreinov: »The Storming of the Winter Palace«
Georges Perec: Die dunkle Kammer
Gertrud Koch: Breaking Bad, Breaking Out, Breaking Even
Artur Żmijewski, Sandra Frimmel (Hg.), ...: Kunst als Alibi
Weitere Themen
"Curriculum Vitae in Pictures“

Maria Zinfert (Hg.)

Kracauer. Photographic Archive

Kracauer. Photographic Archive presents  largely unknown material from the estate of the German-American theorist of film and photography, ­Siegfried Kracauer and his wife and assistant Elisabeth, known as Lili. The single and group portraits, still lifes, street scenes and landscapes collected in this book all come from the estate of Siegfried Kracauer. Published here for the first time, they are an extensive and representative selection from the enlargements, contact sheets and rolls of film originally archived by Lili Kracauer. With...
  • Archiv
  • 1930er Jahre
  • 1950er Jahre
  • Biographie
  • 20. Jahrhundert
Damian Christinger

Konkave Gedanken zum konkaven Denken

Ob Archimedes im 3. Jh. vor unserer Zeitrechnung die römische Flotte vor Syrakus tatsächlich mit Hilfe von Hohlspiegeln in Brand steckte, gilt unter Philologen, Experimental-Archäologen und anderen Experten für Archaisches und Arkanes als äußerst umstritten. Zu lange die Zeit, in der die Schiffe unbeweglich ein Ziel hätten abgeben müssen. Da aber eine der erste Beschreibungen der antiken Laser von Lukian von Samosata stammt, kommen auch andere Möglichkeiten, anstelle der normalerweise zur Schmälerung von Archmides’ Genie ins Feld geführten Übersetzungsfehler, für die Legendenbildung in Frage. Lukian war nicht nur ein ausgezeichneter Satyriker, er kann vielleicht auch als Erfinder der Science-Fiction gelten, so zumindest sehen ihn hunderte Jahre später Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus, die gemeinsam einige seiner Schriften herausgeben (luciani opuscula, 1506).

Lukian von Samosata war ausgebildeter Künstler – so behaupten es seine wenigen Biografen – und sehr an ästhetischen Fragen interessiert. Ihm war also das gefährliche Potential einer konkaven Spiegelfläche...

  • Antike
  • Optische Medien
  • Gegenwartskunst
“Obsessed with buffering”
“Obsessed with buffering”

Tom McCarthy

Recessional—Or, the Time of the Hammer

Towards the end of Thomas Pynchon’s mammoth 1973 novel Gravity’s Rainbow, the stumbling ingénue of a hero Tyrone Slothrop sets off on a commando raid. The territory he and his cohorts move through is a giant ­metropolis, a “factory-state” in which capital, technology and power, perfectly co-calibrated, send airships drifting through urban canyons, past chrome caryatids and roof-gardens on skyscrapers that themselves shoot up and down on ­elevator-cables: a conurbation ­Pynchon calls the “City of the Future” or “Raketen-Stadt.” The... ABO
  • Gespräch
  • Literatur
  • Fiktion
  • Literaturwissenschaft
  • Moderne

Nikolaj Evreinov, Sylvia Sasse (Hg.)

Theater für sich

Wenn im Theater der Vorhang aufgeht, sollte der Zuschauer gleich sehen, wo das Stück spielt, wovon es handelt, was der Autor erzählen will. Exponierender Dialog, Dekoration, Beleuchtung und andere Theatermittel geben ihm Orientierung. Können, Geschmack und Erfahrung des Autors sieht der ungeduldige Zuschauer, sobald der Vorhang aufgeht. Als alter Theaterhase beginne ich dieses Buch – Vorhang auf – mit einem Prolog in der Art des mittelalterlichen »Docteur Prolocuteur« und ignoriere einfach den Unterschied, den es zwischen der Wahrnehmung einer Theatervorstellung und...
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  • Theaterwissenschaft
  • Theater
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Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar,...

In 62 Episoden bis zum Tod
In 62 Episoden bis zum Tod

Gertrud Koch

Breaking Bad

Albuquerque, New Mexico, eine Stadt in der Wüste und Zentrum des zweitärmsten Bundesstaates der USA bewirbt ihre Schönheiten mit dem Slogan »It’s a trip.« Viele treten ihn an, weil die Stadt unter ihren rund 500.000 Einwohnern fiktionalen Zuwachs bekommen hat: Die Figuren einer Fernsehserie des sogenannten Quality TV, Breaking Bad. Die von Vince Gilligan entwickelte Serie ist diesem Slogan gefolgt: Der Trip ist einer, der aus den kleinbürgerlichen, angloamerikanischen Bezirken der Wüstenstadt mit ihren säuberlich aufgereihten Häusern samt Swimming­pool, Barbecue... ABO
  • Drogen
  • Gewalt
  • Das Böse
  • Gegenwartskultur
  • Fernsehen
Juliane Rebentisch

Realism Today: Art, Politics, and the Critique of Representation

The debate on realism has always closely tied the notion of artistic progressiveness to the question of how artistic production relates to its social and cultural outside. To isolate considerations of formal creation from art’s reference to that outside is to bid farewell to the project of realism. For unlike such formalism, realism is by definition impure. It is always already open to an ethical, political, and epistemic demand: realism – as a stance, a project, a production – requires fidelity; fidelity, that is, to a reality that needs to be done justice in ethical, political, and epistemic terms. Realism attests to reality; it does not engender it. This implies that those who commit themselves to the realist project, and hence to fidelity to reality, must be the contemporaries of this reality. On the other hand, the realist project amounts to more than a positivist or automatic registration of something already given....

  • Politik
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  • Aktivismus
  • Gemeinschaft
  • Kunst
Stefan Zweifel

Jede Nummer eine Art Meta-Collage

Abgehackte Rinderfüße vor Schlachthöfen, gewaltige Blutstriemen am Boden, hingepinselt nicht von Francis Bacon, sondern von anonymen Metzgergesellen, dann große Zehen von Menschen, die unsere verdrängte Unbeholfenheit und Hässlichkeit zeigen sollten, oder ersterbende Fliegen, die als dunkle Wolke des Todes auf Klebepapier wimmeln, zwischen all diesen fotografischen Ekelerregungskunststücken tauchte in der siebten Nummer der Zeitschrift »Documents« 1929 auch die Fotografie einer seltsam geformten Manuskriptrolle auf: die »120 Tage von Sodom«, jene schauerlichste Abrechnung mit dem Projekt der Aufklärung, die der Marquis de Sade 1785 verfasste, ein Schriftstück, das noch weit mehr als die verhackstückte Tier- und Menschenmaterie das absolute Grauen symbolisiert, den namenlosen Schrecken und das Unsägliche, zu dem der Mensch fähig ist.

Mit dieser geradezu als Fetisch verehrten, 12 Meter langen, aus winzigen Zetteln zusammengeklebten Rolle, in der Sade 600 menschliche Perversionen auflistete und die er vor Gefängniswärtern der Bastille in einem Dildo verbarg, der ab und zu unter »hohen spitzen...

  • Georges Bataille
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