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News + Veranstaltungen

Ausstellung: Yves Netzhammer: Concave Thoughts

27.01.2017 – 03.03.2017

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Finissage »Concave Thoughts« mit Filmscreening

03.03.2017, 18:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

In 62 Episoden bis zum Tod

Gertrud Koch

Breaking Bad

Albuquerque, New Mexico, eine Stadt in der Wüste und Zentrum des zweitärmsten Bundesstaates der USA bewirbt ihre Schönheiten mit dem Slogan »It’s a trip.« Viele treten ihn an, weil die Stadt unter ihren rund 500.000 Einwohnern fiktionalen Zuwachs bekommen hat: Die Figuren einer Fernsehserie des sogenannten Quality TV, Breaking Bad. Die von Vince Gilligan entwickelte Serie ist diesem Slogan gefolgt: Der Trip ist einer, der aus den kleinbürgerlichen, angloamerikanischen Bezirken der Wüstenstadt mit ihren säuberlich aufgereihten Häusern samt Swimming­pool, Barbecue... ABO
  • Gewalt
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  • Das Böse
  • Gegenwartskultur
Maurizio Lazzarato

The endless array of merchandise

In contemporary capitalism, subjectivity is the product of a mass industry organized on a global level. For Félix Guattari this is actually the first and most important of capitalist productions, because it preconditions and is part of production in all other forms of merchandise. Subjectivity is a ‘key merchandise,’ which in its ‘nature’ is put together, developed and manufactured in the same way as a car, electricity, or a washing machine. Capitalism organizes the production and control of subjectivity through two different systems, which weave together the manufacture of the individuated subject (“social subjection”) and what seems to be the opposite, de-subjectification (“machinic enslavement”). Therefore capitalism exercises a twofold hold over subjectivity.

Social subjection involves techniques of government, which pass by way of, and mobilize, representation (political and linguistic), areas of knowledge, discursive visual practices, etc., and produce ‘subjects of rights,’ ‘political subjects,’ in short: ‘subjects’ of ‘I’s,’ of individuals. By...

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Elisabeth Bronfen

Con Artist Don Draper, the archetypical American hero

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Artur Żmijewski

»… it’s rather that my perception of the world is unbearable for others…«

Film is a space of freedom – you can behave cynically, or even cruelly, and the viewers will think it’s ›just acting‹ anyway, so you have an alibi.
 Reality is a bit like we describe it. Our bodies are also like we describe them. Disease is pathophysiology’s narrative about the body. Old age is the narrative about the body told by the social security system. Bodies happen to be as society wants them. If it’s a nationalised body, for instance, one called up into the army, the narrative will be potentially tragic and lofty at the same time. […]

Compassion is a concept invented for the purpose of the onlookers – it’s their alibi. I look because I sympathise, not because I’m fascinated by physical deformity – such as the sight of a legless man. And yet it’s also a roadshow of forms, a theatre of strange visual combinations, of unexpected...

  • Gespräch
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  • Gegenwartskunst
  • Gewalt
  • Künstler

Catherine Ingram, Andrew Rae

Wo ist Warhol?

STUDIO 54: Das New York der 1970er-Jahre war im Vergleich zu heute eine völlig andere Stadt. Vor dem Hintergrund hoher Kriminalität, politischer Unzufriedenheit und sozialer Ungleichheit schufen Steve Rubell [1] und Ian Schrager [2] in einem alten Fernsehstudio in Manhattan eine Insel des Hedonismus – das berühmt-berüchtigte Studio 54. Andy Warhol ließ sich fast jede Nacht dort sehen. Zu seinem Kreis gehörten Elizabeth Taylor [3], Liza Minnelli [4], Elton John [5], Yves Saint Laurent [6] und Truman Capote [7]. Warhol umgab sich am liebsten... OPEN
ACCESS
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Damian Christinger

Konkave Gedanken zum konkaven Denken

Ob Archimedes im 3. Jh. vor unserer Zeitrechnung die römische Flotte vor Syrakus tatsächlich mit Hilfe von Hohlspiegeln in Brand steckte, gilt unter Philologen, Experimental-Archäologen und anderen Experten für Archaisches und Arkanes als äußerst umstritten. Zu lange die Zeit, in der die Schiffe unbeweglich ein Ziel hätten abgeben müssen. Da aber eine der erste Beschreibungen der antiken Laser von Lukian von Samosata stammt, kommen auch andere Möglichkeiten, anstelle der normalerweise zur Schmälerung von Archmides’ Genie ins Feld geführten Übersetzungsfehler, für die Legendenbildung in Frage. Lukian war nicht nur ein ausgezeichneter Satyriker, er kann vielleicht auch als Erfinder der Science-Fiction gelten, so zumindest sehen ihn hunderte Jahre später Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus, die gemeinsam einige seiner Schriften herausgeben (luciani opuscula, 1506).

Lukian von Samosata war ausgebildeter Künstler – so behaupten es seine wenigen Biografen – und sehr an ästhetischen Fragen interessiert. Ihm war also das gefährliche Potential einer konkaven Spiegelfläche...

  • Antike
  • Optische Medien
  • Gegenwartskunst
Eine schonungslose Familien-Live-Show

Hervé Guibert

Meine Eltern

Am Donnerstag, dem 21. Juli 1983, während ich auf der Insel Elba bin und meine Großtante Suzanne sich in ihrem Landhaus in Gisors befindet, wird deren sechsundsiebzigjähriger Schwester Louise im Bus Nummer 49 Richtung Gare du Nord, wo sie eine Fahrkarte für eine bevorstehende Reise kaufen soll, schlecht. Sie fühlt sich dem Tod nahe. Sie steigt aus dem Bus. Sie fühlt sich etwas wohler. Sie beschließt trotzdem bis zum Bahnhof zu fahren, sie nimmt die Metro, vielleicht hat das Schlingern...
  • Autofiktion
  • Autobiographie
  • Identität
  • Erinnerung
  • Familie
Reiner Schürmann

»Ich bin nicht gut im Vergessen. Ich kann es überhaupt nicht«

Herman beharrt. Dreimal mindestens habe ich seinen Blick auf mir gespürt. Das erste Mal am Tag nach dem Kongreß. Ich betrachtete die Weihnachtsdekoration in einer Straße mit Fertigbungalows. Vor den Häusern gab es Engel, Rehe, Gipsmadonnen und Weihnachtsmänner auf einem Schlitten, den acht Rentiere vom Nordpol her zogen. Ich stand vor einem aufblasbaren Weihnachtsmann, umringt von drei ­lebensgroßen Chorknaben. Die Straße war schlecht beleuchtet. Ihre roten, von innen beschienenen Chorhemden strahlten ein warmes, kräftiges Licht aus. Das Wasser in einem Plastikschwimmbecken war vereist. Einige Spielsachen waren darin eingefroren. Plötzlich wurde leise ein Vorhang beiseitegeschoben. Die Glühbirnen in den Chorknaben strahlten zu stark. Das Fenster lag direkt hinter ihnen. Bunte Lampions hingen hier und dort. Ich erkannte die Silhouette nur schlecht. Doch es waren dieselben Augen wie jene am ersten Kongreßtag. Wie angewurzelt blieb ich zwischen Schnee- und Streusalzkrusten mitten auf der Straße stehen.


Beim zweiten Mal aß ich mit Lothar, einem...

  • Homosexualität
  • Autobiographie
  • Jugend
  • Erinnerung
  • 1968
Essays on Photography by Siegfried Kracauer

Siegfried Kracauer, Philippe Despoix (Hg.), ...

The Past's Threshold

There can be no doubt, however, that in Kracauer’s texts published at the turn of the 1920s and the 1930s from his position as an editor of the cultural pages at the daily newspaper Frankfurter ­Zeitung, then in the 1950s during his American period, he sketches out a theorisation of photography that can be described as groundbreaking. But it is also true that most of his works overlap, in more than one way, with this medium of reproduction or that...
  • Film
  • Fotografie
  • Siegfried Kracauer
  • Geschichte der Fotografie
  • Medientheorie
Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar,...

Maria Zinfert

»Wenn man eine solche Frau hat, lässt sich auch in Berlin leben.«

  • Siegfried Kracauer
  • Paris
  • Biographie
  • Autobiographie
  • Erinnerung
  • Fotografie
  • 1950er Jahre
  • Geschichte der Fotografie
  • Archiv
  • 1930er Jahre
  • Porträt
Ein Opus magnum von außerordentlicher Spannweite

Reiner Schürmann

Die gebrochenen Hegemonien

»Ist es nicht das Einmaleins des philosophischen Geschäfts, eine Grund­­lage abzusichern – eine unbegründete Grundlage, die aber nichtsdestoweniger in der Lage ist, die Prämissen zu verankern, die mich in dem, was ich wissen kann und was ich tun soll, leiten? So verstanden, benötigt die Norm keine Rechtfertigung; in dieser Hinsicht ist sie phantasmatisch. Aber sie rechtfertigt alles, das während einer Sprachepoche, der sie ihren Stempel aufdrückt, zum Phänomen werden kann; in dieser Hinsicht ist sie hegemonisch. Wenn es sich herausstellt, dass...
  • Gesetz
  • Das Tragische
  • Ethik
  • Antike Philosophie
  • Gewalt
Hubert Damisch

Das »Problem des Museums«

Kann die Geschichte – ganz ungeachtet der Beziehungen, die sie mit dem Gedächtnis unterhält – dabei zu sehen gegeben werden, wie sie sich in der Gegenwart herstellt? Angenommen, der Begriff eines Museums für zeitgenössische Kunst wäre vom semantischen Standpunkt her annehmbar, so würde ein solches Projekt eigentlich darauf hinauslaufen, zwei ursprünglich verschiedene Funktionen unter demselben Dach oder im Rahmen derselben Institution zu kombinieren, wenn nicht zu verwechseln: die des »Salon«, wo das Publikum die Möglichkeit hatte, sich von der Arbeit der Ateliers Kenntnis zu verschaffen; und die des Museums im genannten Sinn eines Gedächtnisorts oder -dispositivs sowie eines Konservatoriums (d.h. einer Ausbildungsstätte, A.d.Ü.). Die Institution der »Salons« ist, zumindest in Frankreich, der der Museen im modernen Sinn des Worts vorhergegangen – was hinreicht, um aus dem allgemein für exemplarisch geltenden Fall Frankreichs eine ausgeprägte Anomalie zu machen. Wie Thomas Crow gezeigt hat, erklärt die ambivalente Haltung der Akademie gegenüber den öffentlichen Ausstellungen, durch...

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