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News + Veranstaltungen

Buchvernissage Performance-Chronik Basel (1987–2006)

08.12.2016, 18:00

Galerie Stampa
Spalenberg 2
4051 Basel
Schweiz

Philosophisches Café extra: Joseph Vogl und Wolfgang Streeck im Gespräch

15.12.2016, 19:00

Freie Akademie der Künste
Klosterwall 23
20095 Hamburg
Deutschland

Die Sammlung (1987–2006) – Performance Chronik Basel – Band II

26.01.2017, 19:00

Kaskadenkondensator
Burgweg 7
4058 Basel
Schweiz

Aktuell

Später, als er auf seinem Balkon saß und den Hund aß, dachte Dr. Robert Laing über die außergewöhnlichen Ereignisse nach, die sich während der vergangenen drei Monate in diesem riesigen Apartmentgebäude zugetragen hatten. Jetzt, da sich alles wieder normalisiert hatte, überraschte es ihn, dass es keinen offenkundigen Anfang gegeben hatte, keinen Punkt, von dem ab ihr Leben in eine deutlich unheilvollere Dimension eingetreten war. Mit seinen vierzig Stockwerken und tausend Apartments, seinem Supermarkt und seinen Swimmingpools, seiner Bank und seiner...

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  • Gegenwartsliteratur
Aktuell

Philipp Felsch

Offen gestanden versuche ich, das Wort ›Praktiken‹ inzwischen möglichst selten zu verwenden. Denn bei den letzten Malen zerfiel es mir manchmal wie ein modriger Pilz im Mund. Wenn ich es von anderen höre, reagiere ich skeptisch: Kaum ein anderer Begriff kommt innerhalb der Wissenschaftsgeschichte und den angrenzenden Kulturwissenschaften nämlich mit einer so massiven Selbstevidenz daher. Meistens nicht allein, sondern von einem Attribut begleitet. Dann ist von ›diskursiven‹, ›epistemischen‹ oder ›kognitiven‹ Praktiken die Rede. Stets geht es darum, etwas, das mit Wissen, mit Denken oder Begriffen zu tun hat, in Wirklichkeit als Praxis zu erweisen. Soweit ich sehe, ist das seit den achtziger Jahren der Fall. Doch anders als damals werden die Voraussetzungen, die Ansprüche und Implikationen dieser Umdeklarierung heute kaum noch diskutiert. Eine diffuse Bedeutung, die immer mittransportiert wird, lautet: »Hier wird keine Ideen­geschichte getrieben.« – »Und das ist auch gut so!«, könnte der oder die Betreffende sogleich hinzufügen, denn einer weiteren Begründung bedarf es nicht. Mit Roland Barthes gesprochen haben wir es mit einem Alltagsmythos der Wissenschaftsgeschichte zu tun. Wer ankündigt, ›Praktiken‹ erforschen zu wollen, weiß den common sense der Kolleginnen und Kollegen auf seiner Seite. Doch worauf stützt sich diese Übereinkunft eigentlich? Welche theoretischen Referenzen sind in sie eingeflossen? Oder ging sie in den achtziger Jahren nicht aus Theorie, sondern aus einer besseren Empirie hervor?


Magazin
  • A Thousand Words

    Auf der Suche nach einer Werkform in der einzigen Verdichtung auf die Exaktheit einer Zahl: 1000 Wörter
  • NO W HERE

    Eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu besetzen und eine Atempause zu markieren.

  • Fictionary

    Fortlaufender Glossar des Vorstellbaren

  • Essay

    Versuchen, was das sein könnte, seit Montaigne noch immer.

Neuerscheinungen
Wissen-Nicht-Wissen
Themen
  • Halluzinatorische Chroniken New Yorks

    Reportagen, Fiktionen, Wirklichkeiten der Hauptstadt des 20. Jahrhunderts

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    Who is afraid of Red, Yellow, Blue…?

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  • minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

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    • Ökonomisierung
Magazin

Dieter Mersch

To begin our journey, we must first examine the question of art as beauty and of aesthetics as a branch of philosophy—not simply as a theory of perception, but first and foremost as a science of the ‘beautiful’ and the ‘sublime’. In the early modern period, whenever the arts are mentioned, they are almost always referred to as the ‘fine’ or beautiful arts. As is well-known, aesthetics has two beginnings; in the eighteenth century and in the nineteenth century. Alexander Baumgarten first defined aesthetics as a scientia sensitiva or science of perception. In German Idealism, Georg ­Wilhelm Friedrich Hegel, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, and Friedrich Hölderlin revisited aesthetics, ­defining it as a theory of art. The relationship between the two is not immediately clear. The former was grounded mostly in aisthēsis, a form of cognition classified as belonging to the physical abilities of sensations, and was situated in the lower ranks of thought (intellectus et ratio). While Baumgarten did aim to elevate perception, he never let go of the established hierarchy. Aesthetics was lifted up only to be pushed down again by according it a precarious relationship to epistēmē. For Baumgarten, only “dark comprehension” (perceptiones obscurae) could give rise to cognitiones sensitivae. In Hegelian thought in contrast, aesthetics is a philosophy of art which understands the ‘work’ as the crystallization and embodiment of an ‘idea’. From the start, aesthetics was considered to be a kind of thought similar but subordinate...

Neuerscheinungen

Kunst

Kunst

1929 ist ein reiches Jahr in einer Zeit des Umbruchs. Spannungsfelder der Globalisierung in der Kultur zeigen sich darin wie in einem Prisma: 
Bronislaw Malinowski veröffentlicht seine Untersuchung über die Trobriand-
Indianer, Ernst Jünger »Das abenteuerliche Herz«, Kurt Kläber sein 
pazifistisches Manifest »Krieg«, Robert Byron »The Byzantine Achieve­ment«, Erika Mann zusammen mit ihrem Bruder Klaus »Rundherum. Das Abenteuer einer Weltreise«, Winston Churchill den vierten Band von »The World Crisis«. Kemal Atatürk gibt eine türkische Version des Korans in Auftrag, die Londoner...

  • Bildtheorie
  • Ausstellung
  • Globalisierung
  • Bataille
  • Aby Warburg
Magazin

Hubert Damisch

Kann die Geschichte – ganz ungeachtet der Beziehungen, die sie mit dem Gedächtnis unterhält – dabei zu sehen gegeben werden, wie sie sich in der Gegenwart herstellt? Angenommen, der Begriff eines Museums für zeitgenössische Kunst wäre vom semantischen Standpunkt her annehmbar, so würde ein solches Projekt eigentlich darauf hinauslaufen, zwei ursprünglich verschiedene Funktionen unter demselben Dach oder im Rahmen derselben Institution zu kombinieren, wenn nicht zu verwechseln: die des »Salon«, wo das Publikum die Möglichkeit hatte, sich von der Arbeit der Ateliers Kenntnis zu verschaffen; und die des Museums im genannten Sinn eines Gedächtnisorts oder -dispositivs sowie eines Konservatoriums (d.h. einer Ausbildungsstätte, A.d.Ü.). Die Institution der »Salons« ist, zumindest in Frankreich, der der Museen im modernen Sinn des Worts vorhergegangen – was hinreicht, um aus dem allgemein für exemplarisch geltenden Fall Frankreichs eine ausgeprägte Anomalie zu machen. Wie Thomas Crow gezeigt hat, erklärt die ambivalente Haltung der Akademie gegenüber den öffentlichen Ausstellungen, durch die sie ihre Autorität und ihre Privilegien gefährdet glaubte, teilweise, dass der Vorschlag, im Louvre ein Museum zu schaffen, das der Erziehung der Künstler und des Publikums dienen könnte, so lange toter Buchstabe blieb, während Institutionen dieses Typs in ganz Europa lange vor der Französischen Revolution und dem Konventsdekret, das die Schaffung eines »Museums der Republik« befahl, das Licht der Welt erblicken sollten. 


Die Akademie hatte gute Gründe, beunruhigt zu sein: Dass in Gestalt des Publikums ein neuer Akteur die Bühne der Kunst betrat, ging mit Transformationen in der Ordnung...

Bücher

Literatur

Literatur

"This is a book about the power that a past War holds over a German growing up in the 1950s and 1960s: born too late to see that war and too early to forget it. The narrative shows how painfully public events — the shadows, rather, of events gone by — intrude upon a life and shape it.
The English translation appears at a moment when most of the key issues have radically changed. Germany has signed what amounts to a peace treaty with her former enemies, and she is one again; Louis, without whose light the narrator’s life would have turned dark long ago, has died of Aids; the narrator himself is no longer an awkward job seeker in America, but a professor at a graduate school in New York.
Yet, now even more than when I wrote them, I dare believe that these pages tell something of the human condition. ­Nothing indeed has changed. Ghosts, it has appeared...

  • Emigration
  • Homosexualität
  • Autobiographie
  • Erinnerung
  • 1968
Bücher

Diskurs

Diskurs

Im Vorspann jeder Episode der Serie Mad Men verliert der als Silhouette gezeichnete Don Draper (Jon Hamm) wörtlich den Boden unter den Füßen. Gerade hat er sein Büro betreten und den Aktenkoffer auf den Boden gestellt, da fallen die Zeichnungen von der Wand und die Möbel sinken in sich zusammen. Ganz plötzlich also befindet er sich im freien Fall und schwebt inmitten der Wolkenkratzer von New York Citys Midtown viele Stockwerke nach unten. Zuerst spiegelt er sich noch in den...

  • Serie
  • Fernsehen
  • 1960er Jahre
  • Gesellschaft
  • Popkultur
Magazin

Mário Gomes

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar, denn Krieg und Literatur stehen nicht etwa in einem Verhältnis der Affinität, sondern in einem der Spannung und Überlagerung, was letztlich auch erklärt, weshalb einem Clausewitz sehr viel mehr über Literatur zu entnehmen ist als dem Gesamtbestand literaturwissenschaftlicher Publikationen. Wer die Ilias gelesen und Heraklit noch nicht vergessen hat, versteht, was gemeint ist. Der Vater aller Literaturen ist der Krieg – oder meinetwegen die Gewalt –, alles andere dagegen ist Sand, den man der geneigten Leserschaft in die Augen streut, Sand, der aus den Büchern regelrecht herausrieselt, wenn man nur...

Magazin

Chantal Mouffe

In recent years we have witnessed an incredible acceleration in the process of commodification in the field of culture. With the development of the culture industries, the worst nightmares of Horkheimer and Adorno seem to have been realized. Indeed, some theorists claim that, through our dependence on the entertainments corporations, we have become totally subjugated to the control of capital and that we cannot even imagine modes of resistances. Aesthetics, they say, has been so completely harnessed towards the development of a hedonistic culture that there is no space left for a subversive experience – not even in art.


Were this to be true, we would have to conclude that there is no alternative to the present post-political world. The current hegemonic form of neoliberal globalization would constitute our only horizon and we would have to abandon the hope of fostering the agonistic democracy that I have been advocating in my work. To be sure, there are those who would rejoice at such a prospect because they see the present situation as a cause for celebration. In their view, the post-political consensus indicates that, with the disappearance of the adversarial model of politics, democracy has become more mature and that antagonisms have been overcome.


I disagree with such a view and I consider that a well-functioning democracy requires a confrontation of democratic political positions. If passions cannot be mobilized by traditional democratic parties because they privilege a “consensus at the centre,” those passions...

Bücher

Wissenschaft

Wissenschaft

Ce que nous savons sur notre société, sur le monde dans lequel nous vivons, nous le savons par les médias de masse1. Cela ne vaut pas seulement pour notre connaissance de la société et de l’histoire, mais aussi pour notre connaissance de la nature. Ce que nous savons sur la stratosphère ressemble à ce que Platon savait de l’Atlantide : on en a entendu parler. Ou comme Horatio l’exprime : So I have heard, and do in part believe it 2. D’un autre côté, nous savons tellement de choses au sujet des médias de masse que nous ne pouvons plus avoir confiance en une telle source. Nous soupçonnons que nous sommes manipulés, ce qui n’a cependant pas de conséquences considérables puisque le savoir issu des médias s’unit, comme de lui-même, à une structure qui se renforce elle-même. Nous considérerons par avance tout ce savoir comme douteux – et c’est cependant sur lui qu’il faudra nous fonder et à lui qu’il faudra nous...

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