Nutzerkonto

Literatur
  • Leib-Seele-Problem
  • Religion
  • Junge Leser
  • Zweifel
  • Epistemologie
  • Denken
  • Descartes
  • Subjektivität
  • Gewissheit
  • Traum
News + Veranstaltungen

Die Sammlung (1987–2006) – Performance Chronik Basel – Band II

26.01.2017, 19:00

Kaskadenkondensator
Burgweg 7
4058 Basel
Schweiz

Yves Netzhammer: Concave Thoughts
A visual parcours with drawings and animations

26.01.2017, 19:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

»Es gibt ein ewiges Wesen des Theaters«: Vortrag von Alain Badiou

27.01.2017, 20:00

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Aktuell

1929 ist ein reiches Jahr in einer Zeit des Umbruchs. Spannungsfelder der Globalisierung in der Kultur zeigen sich darin wie in einem Prisma: 
Bronislaw Malinowski veröffentlicht seine Untersuchung über die Trobriand-
Indianer, Ernst Jünger »Das abenteuerliche Herz«, Kurt Kläber sein 
pazifistisches Manifest »Krieg«, Robert Byron »The Byzantine Achieve­ment«, Erika Mann zusammen mit ihrem Bruder Klaus »Rundherum. Das Abenteuer einer Weltreise«, Winston Churchill den vierten Band von »The World Crisis«. Kemal Atatürk gibt eine türkische Version des Korans in Auftrag, die Londoner...

  • Globalisierung
  • Georges Bataille
  • Aby Warburg
  • Bildtheorie
  • Ausstellung
Magazin
  • FIKTIONARIUM

    Fortlaufender Glossar des Vorstellbaren

  • Eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu besetzen und eine Atempause zu markieren.

  • Tausend Wörter

    Auf der Suche nach einer Werkform in der einzigen Verdichtung auf die Exaktheit einer Zahl: 1000 Wörter
  • Essay

    Versuchen, was das sein könnte, seit Montaigne noch immer.

Neuerscheinungen
Die Unbedingte Universität
Themen
  • Halluzinatorische Chroniken New Yorks

    Reportagen, Fiktionen, Wirklichkeiten der Hauptstadt des 20. Jahrhunderts

    • Reportagen
    • New York
    • Atomzeitalter
    • Noir
    • USA
  • Denkt Kunst!

    Denkt Kunst! Das bedeutet, sie zuallererst angemessen denken zu lernen – das heißt, in Begriffen und Argumenten zu fassen, was sich vorderhand nicht in Form von Begriffen, sondern in Wahrnehmungsgestalten, Figuren, Klängen, Rhythmen und Konstellationen artikuliert. Denkt Kunst? Denkt Kunst!

  • Wissen-Nicht-Wissen

    • Nicht-Wissen
    • Poetik
    • Poetologie des Wissens
    • Staunen
    • Epistemologie
    • Wissensgeschichte
    • Experiment
    • Literaturwissenschaft
    • Potentialität
    • Müßiggang
  • minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Finanzkrise
    • Ökonomie
    • Diskursgeschichte
    • Wirtschaft
    • Ökonomisierung
    • Finanzmärkte
Magazin

Elisabeth Bronfen

Marking the passage from misfortune to good luck

An even more strikingly risky moment, which for Don anticipates both a personal and a professional crisis, occurs at the open door of an elevator in the fifth season. After Megan has confessed to him that she wants to stop working at the agency so as to fully concentrate on her acting career, he accompanies her to the elevator, where he takes leave of her by demonstratively giving her a passionate kiss before the door closes. Then, as though this were an afterthought, he once more presses the button. Although, almost immediately, the doors of the elevator next to the one that Megan just stepped into begin to open, he suspects that something is wrong. Standing on the threshold of the opening, he finds himself looking down into the dark abyss of the empty elevator shaft. More astonished than alarmed, he steps back. Then the doors close again. The concrete danger he was able to avert allows him to recognize how fragile his current living situation, including his marriage with Megan, is. In the following episodes, we see Don begin his downward spiral into acute alcoholism that will ultimately lead to his concrete fall from the grace of his fellow partners, and with it, once more, to a scene at an elevator. On the morning after his embarrassing Hershey’s sales pitch, the other partners inform Don that he is to take a vacation without a return date. ‘Duck’ Phillips has...

  • Rassismus
  • Hierarchie
  • Sexismus
  • Macht
Magazin

Reiner Schürmann

Why this past? Why is this past mine? A past which I did not even know?


  • 1968
  • Nachkriegsgeneration
  • Urszene
  • Vergangenheit
  • Erinnerung
  • Migration
  • Emigration
  • Jugend
  • Kindheit
  • Identität
  • Nachkriegszeit
  • Autobiographie
  • Trauma
  • Nationalsozialismus
  • Homosexualität
Neuerscheinungen

Kunst

Kunst

Wenn im Theater der Vorhang aufgeht, sollte der Zuschauer gleich sehen, wo das Stück spielt, wovon es handelt, was der Autor erzählen will. Exponierender Dialog, Dekoration, Beleuchtung und andere Theatermittel geben ihm Orientierung. Können, Geschmack und Erfahrung des Autors sieht der ungeduldige Zuschauer, sobald der Vorhang aufgeht.
Als alter Theaterhase beginne ich dieses Buch – Vorhang auf – mit einem Prolog in der Art des mittelalterlichen »Docteur Prolocuteur« und ignoriere einfach den Unterschied, den es zwischen der Wahrnehmung einer Theatervorstellung...

  • Performance
  • Theater
  • Theaterwissenschaft
  • Reenactment
Magazin

Alain Badiou

Only art has the power of a form. Mathematics is an exercise for monks.

We all know that the relationship between mathematical activity and artistic creation is a very old one. We know that for a start the Pythagoreans tied the science of number not merely to the movements of the stars but to musical modes. We know that Babylonian and Egyptian architecture presupposed elaborate geometrical knowledge, even if the notion of demonstration had still not been won. Further back still, we find formal, or abstract, outlines mixed in with animal representations, in the great prehistoric decorations, without our knowing precisely to what it is that these mixtures refer. 


For the philosopher that I am, or that I believe I am, the entry into our question, as so many others, passes through the contrasting disposition between Plato and Aristotle. 


For Plato, mathematics is fundamental in the sense that it mediates between, on the one hand, experience, or the relation to the sensory world, and, on the other, pure intellection, or dialectical movement. Plato exalts mathematics from a point of view that relates it to being in itself, the form of which is what he calls the Idea. He nonetheless sees its impurity, which comes from its having to affirm its hypotheses – we say its axioms – without being able to infer them from a supreme general principle. Whence its inferiority relative to the dialectic. Yet this should not conceal its superiority over all forms of empirical knowledge. And, especially as mathematics is more structural, less...

  • Dichtung
  • Kunst
  • Kunstkritik
  • Ästhetik
  • Gegenwartskunst
Bücher

Literatur

Literatur

Die Schonzeit war vorbei, ehe sie begonnen hatte. Seine ersten hundert Tage, jene Zeitspanne der Unantastbarkeit, die heutzutage allen Präsidenten zustand, den guten, den schlechten, den mittelmäßigen, bekam er nicht gewährt. In einem rauschenden Wahlsieg, der bald als ’88er-Massaker bekannt wurde, hatte er seine Partei wieder an die Macht gebracht: Mit seinen Referenzen als Cop im Rücken hatte er zweiundsechzig Prozent des Stimmenanteils eingesackt. Die Leute dachten, sie hätten einen Bürgermeister-Sheriff mit Glock in der Hose gewählt, keinen Spinoza mit...

  • USA
  • Kalter Krieg
  • Kriminalität
Bücher

Diskurs

Diskurs

There can be no doubt, however, that in Kracauer’s texts published at the turn of the 1920s and the 1930s from his position as an editor of the cultural pages at the daily newspaper Frankfurter ­Zeitung, then in the 1950s during his American period, he sketches out a theorisation of photography that can be described as groundbreaking. But it is also true that most of his works overlap, in more than one way, with this medium of reproduction or that...

  • Fotografie
  • Film
  • Geschichte der Fotografie
  • Siegfried Kracauer
  • Medientheorie
Magazin

Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar, denn Krieg und Literatur stehen nicht etwa in einem Verhältnis der Affinität, sondern in einem der Spannung und Überlagerung, was letztlich auch erklärt, weshalb einem Clausewitz sehr viel mehr über Literatur zu entnehmen ist als dem Gesamtbestand literaturwissenschaftlicher Publikationen. Wer die Ilias gelesen und Heraklit noch nicht vergessen hat, versteht, was gemeint ist. Der Vater aller Literaturen ist der Krieg – oder meinetwegen die Gewalt –, alles andere dagegen ist Sand, den man der geneigten Leserschaft in die Augen streut, Sand, der aus den Büchern regelrecht herausrieselt, wenn man nur...

Bücher

Wissenschaft

Wissenschaft

The Moses complex derives its actuality from recalling the emergence of cultures as fields of mutually engendering relationships. From the perspective of media studies, which is a science of differential relationships between materialities and immaterialities, noises and messages, channels and signals, apparatuses and perceptions, the relationship to God or gods turns out to be one between people and their systems of thought. So media studies argues against fundamentalism, whether ontological, anthropological, or technicistic.

The figure of Moses is a decisive node...

  • Jean-Marie Straub
  • Exil
  • Danièle Huillet
  • Arnold Schönberg
  • Gemeinschaft
Magazin

Alain Badiou

The artist is the neutral element

1. Art is not the sublime descent of the infinite into the finite abjection of the body and sexuality. On the contrary, it is the production of an infinite subjective series, through the finite means of a material subtraction.


 


2. Art cannot merely be the expression of a particularity (be it ethnic or personal). Art is the impersonal production of a truth that is addressed to everyone.



3. Art is the process of a truth, and this truth is always the truth of the sensible or sensual, the sensible qua sensible. This means: the transformation of the sensible into an happening of the Idea.



4. There is necessarily a plurality of arts, and however we may imagine the ways in which the arts might intersect there is no imaginable way of totalising this plurality.



5. Every art develops from an impure form, and the progressive purification of this impurity shapes the history both of a particular artistic truth and of its exhaustion.


6. The subjects of an artistic truth are the works which compose it.



7. This composition is an infinite configuration, which in our own contemporary artistic context is a generic totality.



8. The real of art is ideal impurity conceived through the immanent process of its purification. In other words, the raw material of art is determined by the contingent inception of a form. Art is the secondary formalisation of the advent of a hitherto formless form.



9. The only maxim of contemporary art is: do...

  • Gegenwartskunst
  • Kunstwerk
  • Alain Badiou
  • Kunst
  • Ästhetik
Magazin

Maurizio Lazzarato

The endless array of merchandise

In contemporary capitalism, subjectivity is the product of a mass industry organized on a global level. For Félix Guattari this is actually the first and most important of capitalist productions, because it preconditions and is part of production in all other forms of merchandise. Subjectivity is a ‘key merchandise,’ which in its ‘nature’ is put together, developed and manufactured in the same way as a car, electricity, or a washing machine. Capitalism organizes the production and control of subjectivity through two different systems, which weave together the manufacture of the individuated subject (“social subjection”) and what seems to be the opposite, de-subjectification (“machinic enslavement”). Therefore capitalism exercises a twofold hold over subjectivity.

Social subjection involves techniques of government, which pass by way of, and mobilize, representation (political and linguistic), areas of knowledge, discursive visual practices, etc., and produce ‘subjects of rights,’ ‘political subjects,’ in short: ‘subjects’ of ‘I’s,’ of individuals. By producing us as individuated subjects, social subjection assigns an identity to us, a sex, a profession, a nationality, and so on. It is a signifying and representative semiotic trap which no one escapes. In contemporary capitalism, these processes and techniques find their realization in the “human capital” which makes each one of us a subject responsible for and guilty of his own actions and patterns of behaviour. The ‘free subject’ – in the sense of ‘delivered’ from all personal subordination – is realized in the figure of the self-entrepreneur and...

Bücher
Zurück