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Wissenschaft

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Kann es eine Gesellschaft ohne Feier geben oder Die kritische Frage des Theaters

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.? Versinkt es im Chaos? Als »Zeremonie aller Zeremonien« oder als »Feier aller Feiern« bestimmt Alain Badiou das Theater in einer kurzen philosophischen Abhandlung, die den Titel Rhapsodie für das Theater trägt und die 1990 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Denn das Theater macht den Staat sichtbar, zeigt nicht die Revolution. Es handelt von dem Bewußtsein, das in einem bestimmten Stand oder Zustand der Politik erlangt wird, erklärt den Stand der Dinge, ist die...
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Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

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Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
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32. Literaturtage Lana mit Joseph Vogl

30.08.2017, 20:00 – 02.09.2017

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Anselm Haverkamp

Das trojanische Pferd

Innerhalb der zerbrechlichen Konstitution des Lernens und Lehrens (↑ Austauschbarkeit), des zu Wissen und Einsichten Kommens an Universitäten – der prekären Zwischenlagen des Studierens und der darauf bezogenen unausgereiften Lebensweisen – kann diese Form gegen das durch Bologna unerträglich und kontraproduktiv gewordene Übergewicht der administrativen Vollzüge das Kraut sein, das der wirtschaftsgenehmen Gleichschaltung der akademischen Lernprozesse gewachsen ist. Und sei es, wenn sie in der verzerrtesten Form (der absehbaren Überfüllung geschuldet) einstweilen überlebt, als das trojanische Pferd, das die List der Vernunft in der Metapher vom kulturellen Kapital zu Markte bringt.

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Thomas Hirschhorn

What do I want? What does the other want?


I understand art as a tool to encounter the world. I understand art as a tool to confront reality. And I understand art as a tool to live within the time in which I am living. I always ask myself: Does my work have the ability to generate an event? Can I encounter someone with my work? Am I – through my work – trying to touch something? Can something – through my work – be touched? Doing art politically means considering the work that I am doing today – in my milieu, in my history – as a work which aims to reach out of my milieu – beyond my history. I want – in and through my life – to address and confront universal concerns. Therefore I must work with what surrounds me, with what I know and with what affects me. I must not give in to...

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»The camera is my »exosomatic extension‹.«
»The camera is my »exosomatic extension‹.«

Gertrud Koch, Michael Lüthy, ...

A Walk With Allan Sekula Through His Exhibition

Gertrud Koch: We would like to start by discussing the different narrative forms you have chosen for the titles of your series, like »story«, »fable« or »tale«: how would you differentiate between stories and fables, and what autobiographical narratives are involved here? Is it a kind of metanarrative, is it a composing of different narrative moments?
   Allan Sekula: Very often my titling a particular work has an idiomatic logic: Fish Story has a vernacular resonance, particularly in American English where a...
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Thomas Hirschhorn

»Ich will arbeiten, handeln«

Anlässlich meiner Ausstellung »Très grand Buffet« in Fribourg hat jemand bemerkt, dass die Arbeiten der Serien »Virus«, »Merci, Danke, Thank You« und »Die Tränen« mit Kugelschreiber gemacht sind. Diese Person wollte wissen, ob ich sie mit Kugelschreibern der Marke »Bic« machte, und wies mich darauf hin, dass die Fima »Bic« finanziell von Le Pen unterstützt wird. Eine Information im offiziellen Magazin zur Finanzierung der politischen Parteien hat diese Tatsache publik gemacht. Es ist scheiße, Le Pen zu unterstützen. Aber es ist auch scheiße, sich mit solchen Fragen beschäftigen zu müssen.

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