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Alain Badiou: Beckett

Alain Badiou

Beckett
Das Begehren ist nicht totzukriegen

Übersetzt von Heinz Jatho

Klappenbroschur, 80 Seiten

Badiou über Beckett

Alain Badious Beckett-Lektüren sind eine wohlüberlegte Provokation für orthodoxe Beckett-Exegeten und bahnen zugleich Wege zu einer grundlegend neuen Sicht auf den großen irischen Autor. Badiou folgt den Spuren Becketts von der klaustrophobischen Welt der Romane über die Bühnenerfolge der großen Theaterwerke bis hin zu den hochartifiziellen späten Prosatexten, Poemen und Spielanordnungen.

Das gängige Beckett-Klischee des dunklen Existentialisten, die stereotyp wiederholte Ästhetik des Negativen hebelt Badiou ein für alle Mal aus. Vielmehr entdeckt er zentrale Aspekte des Schönen, tiefverwurzelte Motive der Liebe und einen sehr präzisen Wahrheitsbegriff bei Beckett am Werk. Indem er dessen Schreiben in einem intimen Verhältnis zur Philosophie vorstellt, einer Philosophie, welche jegliche Erfahrung auf ihre wesentlichsten Grundzüge zu reduzieren sucht, erarbeitet Badiou mit Beckett ein Neudenken von Ethik durch die Poetik der Prosa.

Inhalt
  • 7–10

    Ein »junger Kretin«

  • 11–16

    Die Schönheit

  • 17–21

    Die methodische Askese

  • 23–27

    Sein und Sprache

  • 29–33

    Das einsame Subjekt

  • 35–41

    Das Ereignis und sein Name

  • 43–48

    Die anderen

  • 49–52

    Die Liebe

  • 53–58

    Die Nostalgie

  • 59–64

    Das Theater

  • 65–67

    Noch einmal die Schönheit

  • Literaturgeschichte
  • Samuel Beckett
  • Ethik
  • Literatur
  • Poetik

»In seiner leichtfüßigen Essayprosa entwickelt Badiou die These, daß das ganze Genie Becketts auf fast aggressive Weise zur Affirmation tendiere und er ansonsten ein ›beständiger und aufmerksamer Diener der Schönheit‹ gewesen sei.« Marius Meller, Tagesspiegel

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Alain Badiou

Alain Badiou

ist Philosoph, Mathematiker, Dramatiker und Romancier. Seine politischen Aktivitäten drücken sich in der von ihm mitbegründeten »Organisation politique« aus. Er lehrte Philosophie an der Universität Paris VIII-Vincennes, der École normale supérieure und dem Collège international de philosophie.

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»Nein, das Beckettsche Werk ist nicht das, was immer behauptet wird: Verzweiflung, Absurdität der Welt, Angst, Einsamkeit, Zerfall...«

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