Nutzerkonto

Matrices porteuses – Surrogacies
  • Gender
  • Mutterfigur
  • Körper
  • Vater
  • Gegenwartskunst
  • Mutterschaft
  • Poesie
  • Reproduktionsmedizin
»Es gibt nichts zu erzählen!«
  • Trauma
  • Mutterfigur
  • Kindheit
  • Körper
  • Autorenfilm
  • Sorge
  • Mutterschaft
  • Erinnerung
  • Identität
  • Autobiographie
  • Konzentrationslager
  • Lachen
Eine Reise literarischer Grenzüberschreitungen
  • Ingeborg Bachmann
  • Literaturgeschichte
  • Gegenwartsliteratur
  • Avantgarde
  • Ästhetik
  • Essay
  • Literaturwissenschaft
Surrogacies
  • Gegenwartskunst
  • Queer Theory
  • Vaterfigur
  • Ästhetik
  • Reproduktionsmedizin
  • Mutterschaft
  • Gender
  • Feminismus
  • Körper
  • Mutterfigur
Weitere Themen
  • minima oeconomica

    minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Finanzmärkte
    • Wirtschaft
    • Ökonomisierung
    • Ökonomie
    • Finanzkrise
    • Diskursgeschichte
  • Autofiktion | Metafiktion

    Autofiktion | Metafiktion

    • Erinnerung
    • Autobiographie
    • Fiktionstheorie
    • Fiktion
    • Autofiktion
  • Wissen-Nicht-Wissen

    Wissen-Nicht-Wissen

    • Nicht-Wissen
    • Müßiggang
    • Potentialität
    • Wissensgeschichte
    • Epistemologie
    • Poetologie des Wissens
    • Literaturwissenschaft
    • Staunen
    • Poetik
    • Experiment
  • Choreographing multitudes

    Choreographing multitudes

    • Menge
    • Soziale Netzwerke
    • Schwarmforschung
    • Massenpsychologie
    • Protestbewegungen
    • Soziale Bewegungen
    • chore
    • Medien des Sozialen
Kunst als res publica
Kunst als res publica

Sigrid Adorf (Hg.), Sønke Gau (Hg.), ...

going public.

Veröffentlichungspraktiken im Kunstfeld sind vielfältig: Sie reichen vom Ausstellen und Publizieren von Kunst über das Schreiben über Kunst bis hin zur Veröffentlichung künstlerischer und kuratorischer Forschung. Erst durch das Veröffentlichen werden Ergebnisse kultureller Produktion öffentlich sichtbar, diskutierbar und für unterschiedliche Publika zugänglich. Veröffentlichen ist damit nicht nur ein Akt der Vermittlung, sondern ein konstitutiver Bestandteil kultureller Produktion.
  • Kunst
  • Kulturelle Praxis
  • Gegenwartskunst
  • Digitale Kultur
  • Diskurs
Kunst

Damian Christinger

Konkave Gedanken zum konkaven Denken

Ob Archimedes im 3. Jh. vor unserer Zeitrechnung die römische Flotte vor Syrakus tatsächlich mit Hilfe von Hohlspiegeln in Brand steckte, gilt unter Philologen, Experimental-Archäologen und anderen Experten für Archaisches und Arkanes als äußerst umstritten. Zu lange die Zeit, in der die Schiffe unbeweglich ein Ziel hätten abgeben müssen. Da aber eine der erste Beschreibungen der antiken Laser von Lukian von Samosata stammt, kommen auch andere Möglichkeiten, anstelle der normalerweise zur Schmälerung von Archmides’ Genie ins Feld geführten Übersetzungsfehler, für die Legendenbildung in Frage. Lukian war nicht nur ein ausgezeichneter Satyriker, er kann vielleicht auch als Erfinder der Science-Fiction gelten, so zumindest sehen ihn hunderte Jahre später Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus, die gemeinsam einige seiner Schriften herausgeben (luciani opuscula, 1506).

Lukian von Samosata war ausgebildeter Künstler – so behaupten es seine wenigen Biografen – und sehr an ästhetischen Fragen interessiert. Ihm war also das gefährliche Potential einer konkaven Spiegelfläche...

OPEN
ACCESS
  • Antike
  • Optische Medien
  • Gegenwartskunst

Chantal Akerman

Meine Mutter lacht

Ich bereite mich auf ihren Tod vor. Wie machst du das, fragt jemand. Ich versuche, mir mich ohne sie vorzustellen. Und ich denke, das wird gehen. Nicht für sie. Für mich. Oder das Gegenteil. Aber anscheinend kann man sich nicht wirklich vorbereiten, also vergeude ich meine Zeit. Sie hat schreckliche Lebenslust. Und du? Ich habe keine Ahnung.
  • Erinnerung
  • Identität
  • Kindheit
  • Autobiographie
  • Autorenfilm
Literatur
Ein Roadtrip ohne Road

Mário Gomes

Ein Roadtrip ohne Road

OPEN
ACCESS
EN
  • Südamerika
  • Gemeinschaft
  • Architektur
  • Poetik
  • Architekturtheorie
  • Intellektuelle
  • Raumtheorie
Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
ABO EN
Diskurs

Marcus Quent

Vom Verrinnen der Zeit in der absoluten Gegenwart

Wenn der »Glaube an die Welt« fehlt, wenn man die Welt verloren hat oder ihrer beraubt wurde, so ist alles, was in einem solchen Zustand des Unglaubens übrigbleibt, das Verrinnen der Zeit. Das Verrinnen der Zeit, das heute mehr und mehr zu sich selbst zu kommen scheint, sich seiner Vollendung zuneigt, ist ein Prozess, der von den Einzelnen als undurchsichtiges und widersprüchliches Geschehen erfahren wird, der aber als solches unbegreifliches Geschehen zugleich die Gestalt eines unumstößlichen Faktums annimmt. Dass Zeit nur verrinnen kann, dass es sie nur als verrinnende, als Maß ihres eigenen Verrinnens gibt, wird allgemein akzeptiert und vorausgesetzt. Diese allseits vorherrschende Überzeugung, die sich selbst als reines Faktum präsentiert, gründet jedoch in einem Vergessen und einem Verrat. Vergessen und verraten sind, mit Deleuze gesprochen, die in der Welt hervorgerufenen »Ereignisse« und die in die Welt gebrachten »Zeit-Räume«. Sie zeugen von der Möglichkeit und Wirklichkeit eines anderen Zeit-Maßes. Vergessen...

ABO EN
Diskurs

Marcus Quent

Ohne Halt

Die Allgegenwart der Kritik, ihre Dominanz in Gestalt von Themen, in Gestalt von Verhaltensweisen und Bekenntnissen, ist ein erstes Anzeichen für die Abwesenheit kritischen Denkens.

In akademischen Kreisen dominiert gegenwärtig eine regelrechte Inventarisierung und Archivierung der Kritik, eine fleißige Verwaltung des kritischen Hausrats. Hier begegnet man allerlei Relevanzprüfern und Erbschaftsverwaltern, die das Brauchbare vom Unbrauchbaren trennen und die Familienzugehörigkeiten überwachen. Kritik erstarrt, weil sie in ihren Händen oft nicht mehr ist, als der beliebige Gegenstand eines enzyklopädischen Interesses. Dieses leidenschaftslose Interesse, das von keinem Impuls geleitet, von keinem Affekt getrieben wird, kennt nichts Liebens- oder Hassenswertes. Auf der anderen Seite drängen sich vermeintliche Gegenspieler in den Vordergrund, die meinen, die Kritik als ein rein evaluatives und optimierendes Unternehmen entlarven zu können. Hier sind es nicht Aktualitätsbescheiniger und Treuhandwächter, mit denen man es zu tun bekommt, sondern juvenile Rebellen und halbstarke Aufschneider. Sie verkünden mit antiakademischen Volten, die doch mitten in der...

OPEN
ACCESS
EN
  • Kritik
  • Affekte
  • Öffentlichkeit
Alles ist Übergang
Alles ist Übergang

Simon Vagts

Kino radikaler Inklusion

Der radikale Charakter, der Godards Filmen immer wieder zugeschrieben wurde, äußert sich am stärksten dort, wo sie sich extremen historischen Umwälzungen, technologischen Innovationen oder strengen Formatvorgaben ausgesetzt sehen. Das Zusammenwirken dieser Aspekte führt zu ebenjener Verselbstständigung der Filme, von der Godard spricht, wenn er sich als seinen eigenen »Messenger« bezeichnet. Mit der Vorstellung eines autonomen Künstler*innensubjekts, das man in Godard, dem Auteur schlechthin, stets vergegenwärtigte, wird in den ausgesuchten Filmen bewusst gebrochen. Die Bedingungen der von Godard konzipierten Bilder kontextualisieren...
  • Bildtheorie
  • Filmästhetik
  • Kino
  • Jean-Luc Godard
  • Nouvelle Vague
Wissen

Sandra Frimmel

Warum soll das Kunst sein?

Ich hasse die Avantgarde. Wenn ein derart selbstironischer und selbstreflexiver Künstler wie Yuri Albert solch eine Aussage über Kunst trifft, dann sind Zweifel angebracht. Wie seine gesamte Serie Elitär-demokratische Kunst spielt auch dieser Werktitel bewusst mit einfachen Bejahungen und Verneinungen und rückt zugleich das Rezeptionsdilemma der Serie ins Bild: Ein (Groß-)Teil der künstlerisch vorgebildeten Betrachter sieht die Arbeiten in Stenografie als abstrakte Formen, ohne den Text zu verstehen, und nur die wenigen, die (russische) Stenografie lesen können, nehmen einen Text wahr, der für sie jedoch nicht zwangsläufig Kunst sein muss.

Ich hasse die Avantgarde entstand 2017 nach einer Skizze von 1987 als Reaktion auf eine veränderte Rezeptionssituation der nonkonformistischen Kunst. Mit Beginn der Perestroika konnte die inoffizielle Kunst, die bislang aus dem staatlichen Kunstbetrieb, d.h. aus der offiziellen Infrastruktur von Museen und Ausstellungsräumen sowie aus den Diskursen von Kunstwissenschaft und -kritik ausgeschlossen war, plötzlich in größeren, öffentlich zugänglichen Ausstellungen gezeigt werden....

OPEN
ACCESS
EN
  • Konzeptkunst
  • Sozialismus
  • Schrift
  • Demokratie
  • Avantgarde

 

We like !