Nutzerkonto

Matrices porteuses – Surrogacies
  • Körper
  • Gender
  • Mutterfigur
  • Reproduktionsmedizin
  • Poesie
  • Mutterschaft
  • Vater
  • Gegenwartskunst
»Es gibt nichts zu erzählen!«
  • Sorge
  • Konzentrationslager
  • Lachen
  • Mutterfigur
  • Identität
  • Kindheit
  • Autorenfilm
  • Erinnerung
  • Körper
  • Mutterschaft
  • Trauma
  • Autobiographie
Filmidee und literarisches Meisterwerk: lyrisch, funkelnd, von unerhörter Präzision.
  • New York
  • Dystopie
  • Science Fiction
  • Atomzeitalter
  • Katastrophe
  • Film
  • Charlie Chaplin
  • Satire
  • Drehbuch
Surrogacies
  • Vaterfigur
  • Feminismus
  • Gegenwartskunst
  • Queer Theory
  • Gender
  • Mutterschaft
  • Reproduktionsmedizin
  • Mutterfigur
  • Ästhetik
  • Körper
Weitere Themen
Aktuelle Texte
Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

Michael F. Zimmermann

Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

OPEN
ACCESS
  • Zeichnung
  • Malerei
  • Kunsttheorie
  • Selbstporträt
  • Subjektkritik
  • Realismus
  • Subjekt
  • Kunstgeschichte
Aktuelle Texte

Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar,...

ABO

Isabelle Graw

Die Liebe zur Malerei

»Malerei« und »Liebe« sind wie Schwestern: jeweils ganz unterschiedlich und doch auf vielfältige Weise aufeinander bezogen und eng miteinander verflochten. Seit der Antike ist die Vorstellung verbreitet, dass der – stets als männlich gedachte – Maler von Liebe angetrieben sei, wodurch sein Gegenstand, die Malerei, den Status einer (weiblichen) Geliebten erhält.1 Die Liebe wäre demnach nicht nur der Motor künstlerischen Schaffens, sondern würde sich auch unmittelbar auf dessen Ergebnis auswirken, das einer Liebesprojektion, einer Männerphantasie gleicht. Einmal abgesehen davon, dass dieses geschlechtsspezifische...
  • Kunstmarkt
  • Kunsttheorie
  • Malerei
  • Gegenwartskunst

Chantal Akerman

Meine Mutter lacht

Ich bereite mich auf ihren Tod vor. Wie machst du das, fragt jemand. Ich versuche, mir mich ohne sie vorzustellen. Und ich denke, das wird gehen. Nicht für sie. Für mich. Oder das Gegenteil. Aber anscheinend kann man sich nicht wirklich vorbereiten, also vergeude ich meine Zeit. Sie hat schreckliche Lebenslust. Und du? Ich habe keine Ahnung.
  • Kindheit
  • Autobiographie
  • Autorenfilm
  • Identität
  • Erinnerung
Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
ABO EN
Diskurs

Helmut J. Schneider

Eine Phänomenologie des Mitleids

Vom Gefühl und besonders vom Leiden aus ergibt sich kein Weg zur Ethik mitmenschlichen Verhaltens. Die dominierende Gefühlsbetonung im Mitleid verwischt nach Hamburger die Tatsache, dass wir das Leiden des Anderen immer nur im Modus der distanzierten und vermittelten Vorstellung eines Als-Ob erfahren können. Mitleidend leiden wir ohne zu leiden, im Bezug auf das Leiden des Anderen ist nur Teilnahme, nicht aber identifizierende Teilhabe möglich, wie sehr Letzteres auch immer wieder suggeriert werden mag. Hamburger zitiert den Egoismus-Apologeten Max Stirner, man könne zwar nicht die Zahnschmerzen seines Mitmenschen haben, jedoch: »Ihn schmerzt sein Zahn, mich aber schmerzt sein Schmerz.« Man ist versucht, hier an Bill Clintons berühmt-berüchtigtes Bekenntnis zu erinnern, »I feel your pain« (oder Angela Merkels angesichts der leidenden griechischen Bevölkerung »blutendes Herz«). Solche emotionalen Bekundungen können selten ein »Moment des Selbstbezugs«, zugespitzt des narzisstischen Selbstgenusses oder auch Selbstmitleids, verleugnen. Dagegen wird in dem rational verstehenden Bezug der Andere...

OPEN
ACCESS
EN
Carl Einstein und die Entgrenzung der Moderne
Carl Einstein und die Entgrenzung der Moderne

Anselm Franke (Hg.), Tom Holert (Hg.)

Neolithische Kindheit

Die Verbindung der Frühgeschichte der Menschheit (im Fall des Neolithikums: am Übergang von nomadischen zu sesshaften Formen der Vergesellschaftung) mit den frühen Stadien in der Entwicklung jedes Individuums, die Einstein in Arps Reliefs der späten 1920er Jahre ausmachte, verweist auf ein verbreitetes Interesse des 20. Jahrhunderts, die Gegenwart mit einer weit zurückreichenden Vergangenheit kurzzuschließen. Einstein trug aktiv zu den entsprechenden Spekulationen über die Tiefenzeit er sich kritisch zu den oft reaktionären Begründungserzählungen und Archaisierungen, auf die viele dieser Spekulationen hinausliefen. Sein...
  • Kunstgeschichte
  • Ethnologie
  • Moderne
  • Avantgarde
  • Kunsttheorie

 

We like !