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Stanley Cavell: Die andere Stimme

Stanley Cavell

Die andere Stimme
Philosophie und Autobiographie

Übersetzt von Antje Korsmeier

Klappenbroschur, 312 Seiten

Eine der bedeutendsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsphilosophie

In den in diesem Band versammelten drei Essays zieht Stanley Cavell, einer der interessantesten und vielseitigsten Denker der Gegenwart, die Bilanz seines bisherigen Lebens und Denkens, angefangen von seiner Auseinandersetzung mit der Philosophie der normalen Sprache, dem Einfluss Emersons und Thoreaus auf das Denken in Nordamerika, der Psychoanalyse, dem Film, der Oper bis zur Analyse des Gewöhnlichen und des Skeptizismus. Den Leitfaden der drei Essays bildet die Stimme. Im ersten schildert Cavell, wie er seine eigene Stimme in der Philosophie gefunden hat: Er beschreibt seine Jugend im Milieu jüdischer Einwanderer im Kalifornien der 1930er und 40er Jahre, seine Zeit als Musiker in einer Band, die musikalischen Studien bei Ernest Bloch und schließlich seine Hinwendung zur Philosophie in der Auseinandersetzung mit Ludwig Wittgenstein und im Zusammenhang der persönlichen Begegnung mit J.L. Austin. Im zweiten Kapitel analysiert er die Rolle der Stimme im alten Streit über die Autorität von Metaphysik und Epistemologie anhand der Kontroverse zwischen Derrida und Austin. Im letzten Kapitel untersucht er die Stimme der Frau in der Oper und zeigt mögliche Gefahren auf, die das Erheben der Stimme implizieren kann, woraus er auf eine gender-spezifische Wendung der Skeptizismusproblematik schließt.

  • Schreiben
  • Film
  • Skeptizismus
  • Autobiographie
  • Philosophiegeschichte
  • Jacques Derrida
  • Oper
  • Wittgenstein

»Cavells bisher persönlichstes Buch.« Frankfurter Rundschau

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Stanley Cavell

Stanley Cavell

ist Philosoph. Er lehrte von 1963 bis zu seiner Emeritierung 1997 als »Professor of Aesthetics and the General Theory of Value« an der Harvard University und ist Ehrendoktor der Hebrew University, Jerusalem, sowie der Universität Strasbourg.

Weitere Texte von Stanley Cavell bei DIAPHANES

»Zu sagen, daß ich nach der Philosophie verlange, ist ebensosehr oder ebensowenig eine Antwort auf die Frage, warum ich so lese und schreibe, wie ich es tue, wie zu sagen, daß ich lese und schreibe, wie ich es tue, eine Antwort auf die Frage ist, warum ich nach der Philosophie verlange.«

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