Marion von Osten (1963–2020) war Künstlerin, Kuratorin, Forscherin und Dozentin, die
eine tiefgreifende Kritik der Subjektivität im
neoliberalen, von den Nachwirkungen der ko-
lonialen Moderne geprägten Kapitalismus entwickelte. Zu ihren Arbeiten gehören die internationale Ausstellungsreihe bauhaus imaginista (2017–2019), In the Desert of Modernity (2008–2009, Berlin/Casablanca) und Sex & Space (1996, Zürich). Zu ihren Kollaborateur:innen gehörten Labor k3000, kleines postfordistisches Drama und das Center for Post-colonial Knowledge and Culture.