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John Durham Peters, Erhard Schüttpelz: Sozialtheorie und Medienforschung
Sozialtheorie und Medienforschung
(S. 10 – 15)

John Durham Peters, Erhard Schüttpelz

Sozialtheorie und Medienforschung
Einleitung in den Schwerpunkt

PDF, 6 Seiten

Im Rahmen ihrer Einleitung in den Schwerpunkt skizzieren die Herausgeber Peters und Schüttpelz die gemeinsamen Verbindungen der fünf Beiträge im Lichte aktueller Entwicklungen in der Sozialtheorie, den Medienwissenschaften und den Sozialwissenschaften. Alle Beiträge verbindet wesentlich das Interesse an Medien als infrastrukturelle Leistungen, die in Verhandlung zwische sozialen Praktiken und institutionellen Anforderungen stattfinden. Die Herausgeber plädieren dafür, Sozialtheorie auf neue Weise in den Blick zu nehmen: als Quelle für die Re-Lektüre klassischer Ansätze in den Medienwissenschaften und als Bereich für emergierende Interessensgebiete.

  • Medienwissenschaft
  • Sozialwissenschaften
  • Friedrich Kittler

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John Durham Peters

ist A. Craig Baird Professor of Communication Studies an der University of Iowa. Seine Arbeitsschwerpunkte sind »media history and theory«.

Weitere Texte von John Durham Peters bei DIAPHANES

Erhard Schüttpelz

ist Professor für Medientheorie an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur- und Mediengeschichte der globalisierten Moderne, Wissenschaftsgeschichte der Medientheorie und der Ethnologie. Seine Arbeiten kreisen um eine Auslegung der Moderne, die sich ihrem Komplement, dem Konzept des »Primitiven«, zuwendet.

Weitere Texte von Erhard Schüttpelz bei DIAPHANES
Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 6

Seit geraumer Zeit ist eine innovative Wechselwirkung zwischen Sozialtheorie und Medienforschung zu beobachten, die aber in ihren Voraussetzungen und Konsequenzen ungeklärt geblieben ist. Die innovativsten Verbindungen entstanden dabei oft in Forschungsrichtungen, die ihre praxistheoretische Vorgehensweise fortlaufend begründen mussten: in der Mikro- und Sozialgeschichte der Geschichtswissenschaft, in der linguistischen Konversationsanalyse und Diskursanalyse (mitsamt ihren Workplace Studies), in der Ethnologie und der Europäischen Ethnologie, und last but not least in der Techniksoziologie der internationalen Science and Technology Studies mit ihren historischen und ethnographischen Varianten. Auf diesem Wege ist eine praxistheoretische Überschneidung zwischen Sozial- und Medientheorie (und zwischen Sozial- und Techniktheorie) entstanden, die den soziologischen Vorannahmen der internationalen Media Studies, aber auch einer mitunter übermächtigen kulturwissenschaftlichen Abwehr sozialtheoretischer Diskussionen entgegenläuft.

Redaktion: John Durham Peters, Erhard Schüttpelz

Mit einer Dokumentation zum kontroversen Habilitationsverfahren von Friedrich Kittler.

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