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Gernot Kamecke: Der Archivar
Der Archivar
(S. 27 – 32)

Gernot Kamecke

Der Archivar

  • Charakter
  • Medienwandel
  • Institution
  • Machtanalytik
  • Kodierung
  • Medientechnik
  • Performanz
  • Materialität

Meine Sprache
Deutsch

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Deutsch, Englisch, Französisch

Gernot Kamecke

studierte Lettres Modernes (Französische Literatur und Komparatistik) an der Université Paul Valéry Montpellier III. 2003 erhielt er den Übersetzerpreis der DVA-Stiftung zur Förderung der deutsch-französischen Beziehungen. 2004 promovierte er zum Dr. phil. zum Thema: Die Orte des kreolischen Autors: Beiträge zu einer Hermeneutik postkolonialer Literatur am Beispiel der Identitätsfiktionen von Patrick Chamoiseau.

Lars Friedrich (Hg.), Karin Harrasser (Hg.), ...: Figuren der Gewalt

In Figuren nimmt etwas Gestalt an. Dieses »Etwas« mag die wissenschaftliche Neugierde sein, der Nachhall vergangener Verwüstungen, das verwirrte Murmeln aktueller Konflikte, die Freude am Fabulieren. Der Amokläufer, der Archivar, die Herausgeberin, die Null, der Testamentsvollstrecker, der Zauberkünstler: Sie und andere geben das Ensemble einer Revue von Miniaturen, die ausstellen, was man unter »Codierungen von Gewalt im medialen Wandel« verstehen könnte. Denn zwar ist Gewalt manchmal sichtbar und unmittelbar, viel häufiger aber ist sie verborgen und indirekt. Sie exponiert sich in den Erzählungen derer, die Teil ihrer Codierung sind: Gewalt-Fantasien. 

Mit Beiträgen von Jörn Ahrens, Janis Augsburger, Hendrik Blumentrath, Hartmut Böhme, Thomas Brandstetter, Lars Denicke, Elke Dubbels, Lars Friedrich, Karin Harrasser, Claudia Hein, Sabine Kalff, Gernot Kamecke, Harun Maye, Silvia Mazzini, Arno Meteling, Daniel Tyradellis, Joseph Vogl, Elisabeth Wagner, Sven Werkmeister, Michaela Wünsch, Burkhardt Wolf und Barbara Wurm sowie mit Zeichnungen von Nikolaus Gansterer.

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