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Dieter Mersch, Bernhard Waldenfels: Erscheinung und Ereignis
Erscheinung und Ereignis
(S. 173 – 183)

Erscheinung und Ereignis

Dieter Mersch, Bernhard Waldenfels

Erscheinung und Ereignis

PDF, 11 Seiten

Über die Frage nach der performativen und responsiven Dimension des Erscheinens bringen Bernhard Waldenfels und Dieter Mersch in ihrem Gespräch zu Erscheinung und Ereignis ihre jeweiligen philosophischen Positionen in Austausch. In der Erscheinung als sich ereignende Aisthesis, liegt ein Vorrang des Erscheinens, das nicht nur die Frage der Erkenntnis neu ordnet, sondern auch eine andere philosophische Sprache, ein paradoxales Sprechen (Mersch), fordert, das versucht, »durch Worte sichtbar zu machen« (Waldenfels), also selbst aisthetisch verfährt.

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Dieter Mersch

Dieter Mersch

hat eine Professur für Ästhetik an der Zürcher Hochschule der Künste und ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Studium der Mathematik und Philosophie in Köln, Bochum und Darmstadt. Mitherausgeber des Internationalen Jahrbuchs für Medienphilosophie. Arbeitsschwerpunkte: Philosophische Ästhetik, Kunsttheorie, Medienphilosophie, Bildtheorie, Musikphilosophie und kontinentale Philosophie des 20. und 21. Jahrhunderts.

Weitere Texte von Dieter Mersch bei DIAPHANES

Bernhard Waldenfels

studierte in Bonn, Innsbruck, München und Paris. Seit 1976 war er Professor für Philosophie an der Universität Bochum, seit 1999 ist er emeritiert. Er hatte Gastprofessuren inne in Debrecen, Hongkong, Louvain-la-Neuve, San José, New York, Prag, Rom, Rotterdam und Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Phänomenologie und neuere französische Philosophie.
Weitere Texte von Bernhard Waldenfels bei DIAPHANES
Mira Fliescher (Hg.), Fabian Goppelsröder (Hg.), ...: Sichtbarkeiten 1: Erscheinen

Wie gelangt das, was erscheint, in den ihm eigenen Raum zwischen Welt und Wahrnehmung? Sieht man hierin das Grundproblem aisthetischer Praxis und ihrer Theoretisierung, so lässt sich das Erscheinen weniger als Modalität fassen denn in den Durchkreuzungen, die sich durch spezifische Praktiken zwischen Konzept und Materialität, Handlungsversuch und Eigenlogik des Mediums ergeben können. Denn was erscheint, ist nicht einfach das, was man sieht. Es drängt sich auf und ist doch nicht schlicht Zumutung. Man kann sich ihm nicht entziehen.

Der vorliegende Band nähert sich diesem flüchtigen, schwer greifbaren Thema in unterschiedlichen Perspektiven und eröffnet zugleich die auf vier Bände angelegte Reihe Sichtbarkeiten, in der Praktiken von Sichtbarkeit und Sichtbarmachung analysiert werden sollen.