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Harun Maye: Stellen und Stellungen in Goethes »Wahlverwandtschaften«
Stellen und Stellungen in Goethes »Wahlverwandtschaften«
(S. 233 – 240)

Harun Maye

Stellen und Stellungen in Goethes »Wahlverwandtschaften«

PDF, 8 Seiten

  • Medienwissenschaft
  • Kulturwissenschaft
  • Wissensgeschichte
  • Geisteswissenschaften
  • Literaturwissenschaft
  • Poetologie des Wissens

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Harun Maye

Harun Maye

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar und Redakteur der Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die deutsche Literaturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert, Begriffs- und Metapherngeschichte, die Geschichte der Dichterlesung sowie die Kulturtechnik Lesen.

Weitere Texte von Harun Maye bei DIAPHANES
Ute Holl (Hg.), Claus Pias (Hg.), ...: Gespenster des Wissens

Unweigerlich wird die Geschichte des Wissens von Momenten der Unruhe, des inneren Widerspruchs und der Selbstzersetzung heimgesucht. Dies gilt für die neuzeitliche Erfahrungswissenschaft nicht minder als für die frühen Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften: Was sie allererst auf den Plan rief, waren chimärische Himmelserscheinungen, der Gestaltverlust des Politischen oder gespenstische Dynamiken wie die der ökonomischen Wertbildung. Joseph Vogls Arbeiten haben vor diesem Hintergrund die ›Geisteswissenschaften‹ als eine erweiterte ›Gespensterkunde‹ etabliert. In seinem Sinne und zu seinen Ehren zeigen die Studien und Essays dieses Bands, welche Um- und Abwege die Wissensgeschichte wiederholt genommen hat; dass das Wissen immer schon von einem Schatten des Ungewissen und Unheimlichen begleitet wurde; und inwiefern die Universität, als maßgebliche Werkstätte des Wissens, bis heute ein haunted house geblieben ist.

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