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Andreas Cremonini: Über den Glanz
Über den Glanz
(S. 217 – 248)

Der Blick als Triebobjekt nach Lacan

Andreas Cremonini

Über den Glanz
Der Blick als Triebobjekt nach Lacan

PDF, 32 Seiten

  • Kunsttheorie
  • Bildlichkeit
  • Jacques Lacan
  • Einbildungskraft
  • Begehren
  • Phantasma
  • Bildwissenschaft
  • Repräsentation
  • Blick
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  • Auge
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  • Spiegel
  • Subjektivität
  • Malerei
  • Kulturwissenschaft
  • Optische Täuschung

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Andreas Cremonini

hat in Basel und Berlin Philosophie, Kunstgeschichte und neuere deutsche Literatur studiert und im Fach Philosophie promoviert. Zur Zeit unterrichtet er das Fach Philosophie am Gymnasium am Münsterplatz Basel und leitet den Zertifikatskurs »Philosophie für Fachleute aus Medizin und Psychotherapie« (CAS) am Advanced Study Centre der Universität Basel.

Er ist Redaktionsmitglied und Mitherausgeber von »RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud. Lacan«, im Vorstand von »Entresol. Netzwerk für Philosophie, Psychoanalyse und Wissenschaften der Psyche« tätig und schreibt regelmässig für die Neue Zürcher Zeitung.

Seine Forschungsinteressen sind: Phänomenologie und ihre Kritik, französische Philosophie, Psychoanalyse, Sozialphilosophie, die Figur des Kindes in der Philosophie, Irrationalität/Infantilität im Raum der Gründe, Genealogie als Kritik, Trieb und Blick, Ökonomien des Sehens in Film, Bild und Alltag.

Claudia Blümle (Hg.), Anne von der Heiden (Hg.): Blickzähmung und Augentäuschung

»Weil das Bild jener Schein ist, der behauptet, er sei das, was den Schein gibt, steht Platon auf gegen die Malerei als eine Aktivität, die mit der seinen rivalisiert. Dieses andere ist das ›klein a‹, um das ein Kampf geführt wird, dessen Seele die Augentäuschung ist.« (Jacques Lacan)

Der materialreiche Band ist dem besonderen Stellenwert des Bildes in den Schriften und Seminaren Jacques Lacans gewidmet. Die Lacan’schen Unterscheidungen von Auge und Blick, von »écran« und »image« oder auch von Imaginärem und Realem werden als Elemente einer Theorie des Bildes verstanden, die sich gegen jede Form des visuellen Realismus wendet. Indem nicht die Gestalt, sondern der Fleck das Sehfeld regiert und das Subjekt der Vorstellung spaltet, knüpft sich das Bild an ein tychisches Begehren, das sich darin seiner Ursache gegenübersieht.

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