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Karin Krauthausen: ›My Psychology‹. Überlegungen zu Paul Valérys Exploration der Imagination
›My Psychology‹. Überlegungen zu Paul Valérys Exploration der Imagination
(S. 82 – 101)

Karin Krauthausen

›My Psychology‹. Überlegungen zu Paul Valérys Exploration der Imagination

PDF, 19 Seiten

In ihrem Beitrag zum Verhältnis von Kunst und autodidaktisch erschlossener Wissenschaft untersucht Karin Krauthausen den Einfluss und das Wirksamwerden einer in enger Referenz an die Mathematik entwickelten Notation im literarischen und poetischen Werk von Paul Valéry. Krauthausen zeigt, wie das, was der junge Dichter Valéry in seinen Cahiers als Forschungsvorhaben zur Imagination beginnt, nicht nur zum Entwurf einer Geometrie mentaler Vorstellungsbilder (einer »Mathematik der Psychologie«) führt, sondern auch zu einer Reflexion über die Notation als Regulatorium der Imagination sowie schließlich zu einer speziellen Schreibpraxis.

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Karin Krauthausen

Karin Krauthausen

ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie forscht zu Realismen des 19.–21. Jahrhunderts, zu Notationspraktiken und Entwurfstechniken in Künsten und Wissenschaften sowie zur Geschichtspoetik bei Hans Blumenberg und Paul Valéry. Nach Stationen an der Bauhaus-Universität Weimar, dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin und dem PhD-Net Das Wissen der Literatur (Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin) arbeitet sie im Interdisziplinären Labor Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin.

Weitere Texte von Karin Krauthausen bei DIAPHANES
Anne von der Heiden (Hg.), Nina Zschocke (Hg.): Autorität des Wissens

Die Verfahren, Produkte und Diskurse der Wissenschaft sowie der Kunst sind in umfassende kulturelle Entwicklungen eingebettet, können zugleich aber auch für diese konstituierend sein. Damit sind sie jedoch aufs Engste an die Problematik der Autorität des Wissens gekoppelt. Schließlich ist die Frage, welche Figurationen des Wissens und der Reflexion sich in beiden Bereichen und gerade an deren Schnittstelle ausbilden und halten können, immer auch daran gebunden, mit welchen Strategien Geltung hergestellt und reproduziert wird. Zwischen Autorität und Subversion vermittelnd, setzen sich die Beiträge des Bandes mit den Transformationen, mit dem Auftauchen und Verschwinden von Wissenselementen im Grenzbereich von Kunst- und Wissenschaftsgeschichte auseinander.